Pressemitteilungen

Berlin, 13.06.2013 In Deutschland spenden etwa fünf Prozent der Bevölkerung Blut. Doch das ist zu wenig und führt immer wieder zu Engpässen in der Versorgung. Denn Blut wird nicht nur für Schwerverletzte benötigt. Auch für die Behandlung von Krebspatienten, für den Einsatz bei Operationen und zur Herstellung verschiedener Medikamente ist das gespendete Blut dringend erforderlich. Deshalb unterstützen das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin und die Bundesärztekammer zum Weltblutspendetag am 14. Juni den Aufruf nach verstärkter freiwilliger und unentgeltlicher Blutspende als Akt der gelebten Solidarität. Gerade in der nahenden Sommerferienzeit werden Blutspenden regelmäßig knapp. Weitere Informationen unter Arztbibliothek: Thema des Monats
Berlin, 12.06.2013 „Die Arzneimitteltherapie kann Leben retten, sie ist aber immer auch ein Hochrisikoprozess, bei dem es zu Medikationsfehlern und in der Folge zu Nebenwirkungen kommen kann. Entscheidend ist deshalb, dass Ärzte in Klinik und Praxis, Apotheker, Pflegende und Patienten an Maßnahmen beteiligt werden, die potentielle Fehler bei der Arzneimitteltherapie verhindern können.“ Das sagte Prof. Dr. Daniel Grandt , Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Saarbrücken und Vorstandsmitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), im Vorfeld des 4. Deutschen Kongresses für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie in Berlin. Grandt, der auch Präsident des Kongresses ist, wies darauf hin, dass das Thema „Arzneimitteltherapiesicherheit“ auch auf Grund der demografischen Entwicklung an Bedeutung gewinne. Immer mehr ältere und mehrfacherkrankte Patienten benötigten mehrere...
Saarbrücken, 10.06.2013 Bei einer Erweiterung des versicherten Personenkreises in der gesetzlichen Rentenversicherung etwa um sogenannte Soloselbstständige brauchen sich die freien Berufe keinen Sorgen um den Bestand ihrer Versorgungswerke zu machen, erklärte der Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes, Andreas Storm, nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e.V. (ABV), Hartmut Kilger. Die berufsständischen Versorgungswerke hätten, so Storm, auch in der gegenwärtigen Staatsschuldenkrise gezeigt, dass sie gut funktionieren und ohne staatliche Zuschüsse auskämen.  Der Minister betonte, für ihn stehe die 1995 gefestigte Friedensgrenze zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und den Versorgungswerken nicht zur Disposition. Der Vorsitzende der Ständigen Konferenz ärztlicher Versorgungswerke, Dr. Josef Mischo, betonte, dass...
Hannover, 30.05.2013
Pressemitteilung der... 30.05.2013

Ärzteschaft wirbt für Organspende

Hannover, 30.05.2013
Hannover, 31.05.2013
Hannover, 31.05.2013
Hannover, 31.05.2013
Hannover, 31.05.2013
Hannover - Der 116. Deutsche Ärztetag in Hannover hat die Politik dazu aufgefordert, eine adäquate medizinische Versorgung für Migranten ohne ausreichenden Versicherungsschutz sicherzustellen. Derzeit gäbe es in der Behandlung dieser Bevölkerungsgruppe noch große Probleme. So entstünden für die behandelnden Ärzte ethische und rechtliche Konflikte, etwa wenn bestimmte Therapien aus Versicherungsgründen nicht durchgeführt werden können oder die ärztliche Schweigepflicht bei Hilfegesuchen gegenüber Dritten verletzt wird. Oft gingen Migranten aber auch aus Angst vor einer Meldung bei der Ausländerbehörde selbst bei dringendem Behandlungsbedarf nicht zum Arzt. Auf Grundlage der im Mai von der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer veröffentlichten Stellungnahme „Versorgung von nicht regulär krankenversicherten Patienten mit Migrationshintergrund“ forderte der Ärztetag, dass Ärzte an der Erfüllung ihrer Pflicht...

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