Brandenburg11.09.2018

Brandenburg: Keine Zustimmung zur ausschließlichen Fernbehandlung

Die Delegierten der Landesärztekammer Brandenburg sehen hinsichtlich der bestehenden Fernbehandlungsregelung keinen Änderungsbedarf.

Potsdam - In der Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg am 8. September 2018 wurden die Delegierten ausführlich über das Für und Wider einer ausschließlichen Fernbehandlung informiert. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile, insbesondere aller rechtlichen und medizinischen Aspekte, sahen die Delegierten keine Veranlassung, die Berufsordnung zu ändern.

Die Berufsordnung bietet schon jetzt weitreichende Möglichkeiten der Fernbehandlung. Telekonsultation, Telediagnostik und Telemonitoring sind bereits Bestandteil der geltenden Berufsordnung und werden auch in Brandenburg schon umgesetzt. Die Brandenburger Delegierten sehen demgegenüber aber in der Ermöglichung einer ausschließlichen Fernbehand-lung, also ohne jeden unmittelbaren Arzt-Patienten-Kontakt, ein unkalkulierbares Risiko für Patient und Arzt.

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