Brandenburg26.08.2021

Brandenburg: PCR-Lolli-Tests auch an Brandenburgischen Schulen und Kitas einsetzen

Potsdam - Für den schnellstmöglichen Einsatz der sogenannten PCR-Lolli-Tests auch in Brandenburgischen Schulen und Kitas hat sich die Landesärztekammer Brandenburg ausgesprochen. Dieser wird vom Robert-Koch-Institut empfohlen und wird bereits in einigen Bundesländern mit positiven Erfahrungen verwendet.

„Solange es noch keine Impfmöglichkeiten für Kinder bis 12 Jahren gibt, muss alles dafür getan werden, diese besonders schutzbedürftige Gruppe bestmöglich vor Coronainfektionen zu bewahren und auch bei steigenden Infektionszahlen Wechselunterricht sowie Homeschooling zu vermeiden“, erklärte der Präsident der Landesärztekammer Brandenburg, Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz.

Bei der Anwendung von PCR-Lolli-Tests lutschen mehrere Kinder 30 Sekunden lang an einem Abstrich Tupfer. Die Tupfer werden dann in einem Pool-Röhrchen gesammelt und die komplette Probe in einem Labor einem PCR-Test unterzogen. Fällt dieser positiv aus, müssen alle Kinder noch einmal separat auf Corona getestet werden. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen hat sich auch der Pandemierat der Bundesärztekammer in seinem aktualisierten Thesenpapier für serielle Testungen mittels PCR-Lolli-Tests auf SARS-CoV-2 ausgesprochen.

„Die Experten kommen zum Ergebnis, dass so Infektionen frühzeitiger in Bildungseinrichtungen erkannt und damit die Übertragung innerhalb der Einrichtungen vermieden werden kann“, betonte Dr. med. Steffen König. Der Vizepräsident der Ärztekammer forderte die Landesregierung dazu auf, auch in Brandenburg den Weg für dieses schonende und sichere Verfahren im Interesse der Kinder so schnell wie möglich freizumachen.

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