Hessen26.11.2018

Delegierte der Landesärztekammer Hessen beschließen Lockerung des Fernbehandlungsverbots

Frankfurt - Nachdem   der   121.   Deutsche   Ärztetag  in  Erfurt  dieses  Jahr  einen Grundsatzbeschluss  zur  Lockerung des  Fernbehandlungsverbots verabschiedet hat,  haben  sich nun auch die Delegierten der Landesärztekammer Hessen mit großer Mehrheit  für  eine  entsprechende Übernahme der Neuregelung in die hessische Berufsordnung (§7 Abs.4) ausgesprochen.

Die  ausschließliche Beratung oder Behandlung über Kommunikationsmedien ist demnach  künftig  im Einzelfall erlaubt, „wenn  dies ärztlich vertretbar ist und  die  erforderliche  ärztliche  Sorgfalt insbesondere durch die Art und Weise  der Befunderhebung,  Beratung, Behandlung sowie Dokumentation gewahrt wird.“

Man  wolle  die  Entwicklungen  aktiv  mitgestalten, hieß es aus Reihen der Delegierten.   Dennoch   sieht   das  hessische Ärzteparlament  dringenden Handlungsbedarf  mit Blick auf die Definition von Rahmenbedingungen für die Fernbehandlung  und  erwartet schnellstmögliche Klärung offener Fragen durch den Ausschuss der Bundesärztekammer.

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