Thüringen10.10.2018

„Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung“ – Landesärztekammer Thüringen sieht Spahns Gesetz als Eingriff in die ärztliche Selbstverwaltung

Unterstützung der Resolution der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung

Jena - Das Terminservice- und Versorgungsgesetz, dessen Entwurf Ende September das Bundeskabinett  passiert hat, wird auch von der Landesärztekammer Thüringen kritisch gesehen.
 
Die Präsidentin der Landesärztekammer, Dr. Ellen Lundershausen, sieht das geplante Gesetz als massiven Eingriff in die ärztliche Selbstverwaltung. „Und nicht nur das“, so Dr. Lundershausen, „ es stellt gleichfalls einen Eingriff in die freiberufliche selbständige Tätigkeit dar“.  
 
Die Kammerversammlung der Landesärztekammer Thüringen, das Parlament der Thüringer Ärzteschaft, hat in ihrer Sitzung diese Position vollumfänglich geteilt und zugleich einstimmig die Unterstützung einer Resolution der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung beschlossen, in der der Gesetzesentwurf als weiterer Schritt in die Staatsmedizin moniert wird . Den Wortlaut der Resolution: https://www.kv-thueringen.de/presse/00_pm/12_resolution_VV/index.html

www.laek-thueringen.de