Hamburg30.05.2019

Hamburg: BÄK-Präsidium neu gewählt

Montgomerys Abschied

Hamburg  - Im Dezember 2018 hatte sich Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery nach 20 Jahren als Präsident von der Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg verabschiedet. Nun folgte auch der Abschied auf Bundesebene: Nach acht Jahren im Amt als Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) trat Montgomery auf dem 122. Deutschen Ärztetag nicht wieder an.

Zur Wahl stellten sich Dr. Klaus Reinhardt, Vizepräsident aus Westfalen-Lippe und Bundesvorsitzender des Hartmannbundes, Dr. Günther Jonitz, Präsident aus Berlin, und Dr. Martina Wenker, Präsidentin aus Niedersachen, beide Marburger Bund, sowie Dr. Gerald Quitterer, Präsident aus Bayern vom Hausärzteverband. Sowohl im ersten als auch im zweiten Wahlgang erhielt keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit. Erst im dritten Wahlgang setzte sich Reinhardt mit 124 gegen 121 Stimmen für Wenker durch. Als Vizepräsidentinnen wurden Dr. Heidrun Gitter, Präsidentin aus Bremen, und Dr. Ellen Lundershausen, Präsidentin aus Thüringen, gewählt.

Dr. Pedram Emami, Präsident der Ärztekammer Hamburg, gratulierte den Gewählten, sieht aber auch große Aufgaben auf sie zukommen. „Wir brauchen starke Signale in Richtung Zukunft“, sagte Emami anlässlich der Wahl. „Der digitale Wandel verändert das Berufsbild von Ärztinnen und Ärzten rasant, wir brauchen einen Kulturwandel innerhalb der Ärzteschaft, um mögliche Konzepte für die Zukunft entwickeln zu können.“ In den Gremien der Selbstverwaltung müsse sich die Diversität innerhalb der Ärzteschaft besser abbilden.     

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