Hessen30.05.2019

Hessen: Dr. med. Susanne Johna als Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer wiedergewählt

Münster - Mit großer Mehrheit wurde die hessische Internistin Dr. med. Susanne Johna, Präsidiumsmitglied     der      Landesärztekammer    Hessen    seit    2013, Landesverbandsvorsitzende des Marburger Bundes Hessen, Vorstandsmitglied im Bundesverband  des  Marburger  Bundes  (MB)  und  seit 2016 im Vorstand der Bundesärztekammer,  auf  dem  122.   Deutschen  Ärztetag in den Vorstand der Bundesärztekammer wiedergewählt.

Die  am  4.  August  1965 geborene Johna setzt sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit  als  Oberärztin  für  Krankenhaushygiene  im St. Josefs-Hospital Rheingau in Rüdesheim für die Stärkung der regionalen Ärztekammern, für die Qualität  der   Weiterbildung  sowie  für die ärztliche Therapiefreiheit bar externer  Einflüsse  und  ökonomischer Zwänge ein. In der  Bundesärztekammer engagiert   sich  die  Fachärztin  für  Innere  Medizin,  Zusatzbezeichnung Krankenhaushygiene  und  Gesundheitsökonomie, zudem u.a. als Vorsitzende des  Ausschusses     „Öffentlicher     Gesundheitsdienst“    (ÖGD).    In    der  Landesärztekammer  hat sie neben ihrer Mitgliedschaft im Ausschuss „Hygiene und   Umweltmedizin“   außerdem   den    Vorsitz  im  Ausschuss  „Stationäre Versorgung“  inne. Auch vertritt sie seit 2012 die hessische Ärztekammer im Landeskrankenhausausschuss.

Nach    einem    Studium    der    Humanmedizin    an   der   Westfälischen Wilhelms-Universität   Münster   hat   sich   Johna    bereits  während  der Facharztweiterbildung   an   den   Städtischen   Kliniken   Osnabrück   als Assistentensprecherin    für     verbesserte    Rahmenbedingungen   in   der Weiterbildungsphase und die Aufstellung fester Rotationspläne eingesetzt.

„Mir    ist    nichts   wichtiger   als   die   Unabhängigkeit   ärztlicher Entscheidungen“,  sagte  Johna  auf  dem Deutschen  Ärztetag. „Wir sind eben keine  Mediziner.  Wir  sind  Ärztinnen  und  Ärzte – und wir brauchen eine starke Bundesärztekammer,  die eigene Konzepte für das Gesundheitssystem von morgen entwickelt.“

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