Hessen12.04.2019

Hessen: Kongressauftakt in Salerno, Italien: Positives Beispiel für das Zusammenwachsen Europas im Gesundheitsbereich

Landesärztekammer Hessen beteiligt sich an italienisch-deutschem Kongress „Gesundheitseinrichtungen im Vergleich“

Salerno - Zum Auftakt des heutigen Kongresses „Gesundheitseinrichtungen im Vergleich“ unterstrichen Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, und Dott. Giovanni D‘ Angelo, Präsident der Ärzte- und Zahnärztekammer von Salerno, die Wichtigkeit des fachlichen und persönlichen Austauschs über die nationalen Grenzen hinaus.

Pinkowski, der in seinem Vortrag „Rolle und Aufgaben der Landesärztekammer Hessen“ die Aufgaben der Landesärztekammer Hessen vorstellte, bedankte sich für die Einladung zu dem anspruchsvollen Kongress mit hochkarätigen deutschen und italienischen Referenten. Aus Hessen nahmen Prof. Dr. med. Erika Baum („Das deutsche Gesundheitswesen mit besonderer Berücksichtigung der Rolle der Allgemeinmedizin sowie der Fachärzte“), Prof. Dott. Univ. Pisa Volkmar Jacobi („Medizinische Aus- und Weiterbildung an einer Universitätsklinik“), Dr. med. Vincenzo Mancuso („Medizinisches Versorgungszentrum in einem Krankenhaus“) und Andreas Georg Illes („Migrantenspezifische Sprechstunde am Beispiel der ‚Roma‘“) mit Vorträgen sowie der frühere hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach und Dr. med. Jürgen Glatzel, Präsidiumsmitglied der Landesärztekammer Hessen, teil.

„Der heutige Kongress ist auch ein weiterer wichtiger Schritt zur Entwicklung und Verfestigung der Partnerschaft und Freundschaft unserer beiden Ärztekammern. Ja, sie ist ein Meilenstein bei der Überwindung nationaler Grenzen und ein positives Beispiel für das Zusammenwachsen Europas. Ich bin stolz, dass dies gerade im Bereich der Medizin möglich ist, wie uns die Schule von Salerno bereits im Mittelalter gezeigt hat“, sagte Pinkowski.

„Wir wünschen uns, dass vor allem junge Ärztinnen und Ärzte von unserer Partnerschaft profitieren und Möglichkeiten des fachlichen Austauschs nutzen werden. Dieser soll sich nicht nur auf die gegenseitige Anerkennung von Fortbildungspunkten beschränken, sondern auch berufliche Perspektiven in beiden Ländern ermöglichen“, betonten Pinkowski und D‘ Angelo.

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