Hessen02.07.2019

Hessen: „Solide, funktional, zeitgemäß: Anlaufstelle und Treffpunkt – nicht nur – für Ärztinnen und Ärzte“

Feierliche Einweihung des neuen Gebäudes der Landesärztekammer Hessen am 29. Juni 2019

Frankfurt - Am vergangenen Samstag wurde in der Hanauer Landstraße 152, Frankfurt am Main, das neue  Verwaltungsgebäude der Landesärztekammer schwungvoll eingeweiht. „Ein neues Gebäude ist immer auch ein Statement“,  sagte der Kammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski in seiner Begrüßungsrede. „Unser Neubau ist solide und funktional, aber  nicht protzig, zeitgemäß, aber nicht modisch, zuverlässig, aber nicht langweilig. Nicht nur Arbeitsplatz für die Belegschaft, sondern Anlaufstelle und Treffpunkt für unsere Mitglieder.“

Jörg-Uwe Hahn, stellvertretender Präsident des Hessischen Landtages und bis 2014 Hessischer Minister für Justiz, Integration und Europa sowie stellvertretender Ministerpräsident und Landesvorsitzender der hessischen FDP, beglückwünschte die  Landesärztekammer zu ihrem neuen Gebäude und stellte in seinem Grußwort die Besonderheit der Ärztekammer heraus. So  sei die ärztliche Selbstverwaltung aus der Selbstverpflichtung der Freien Berufe entstanden. Dr. Stephan Hölz, Leiter der  Abteilung „Gesundheit“ beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, überbrachte die Glückwünsche von Minister  Klose. In seinem Grußwort verglich er den Umzug in das neue Gebäude mit einem Paradigmenwechsel, der sowohl ein interner Motivationsfaktor sei als auch die Kommunikation nach außen verbessern könne. Dennoch bleibe die Landesärztekammer auch  im neuen Gebäude das, was sie sei: ein verlässlicher Partner der Politik und eine hochkompetente Interessenvertretung  Ihrer Mitglieder. Das boomende Ostend – das Frankfurter Kreativquartier – sei nun das neue Domizil der hessischen Ärzteschaft, gratulierte der Frankfurter Stadtrat und Dezernent für Personal und Gesundheit Stefan Majer. Das Stadtviertel sei  zukunftsorientiert – und damit die hessische Ärztekammer hier ganz richtig.

Architektin Dipl. Ing. Claudia Meixner vom verantwortlichen Architektenbüro Meixner, Schlüter und Wendt lobte die gute  Zusammenarbeit mit Präsidium und Projektgruppe der Ärztekammer. Gemeinsames Ziel sei gewesen, ein zugleich würdiges als  auch junges und innovatives Gebäude zu erstellen. Heinz-Günter Lang, Vorstandsmitglied der Bauträgergesellschaft Lang & Cie Real Estate AG, hob in seinem Grußwort nochmals die gute Entscheidung der Kammer für den Standort und den Erwerb eines neuen Gebäudes hervor und erklärte, dass dieses schon jetzt in seinem Wert gestiegen sei. Außerdem hatten der beratende Architekt des Bauprojektes Prof. Thomas Zimmermann vom Architekturbüro raum-z sowie Hans-Peter Hauck,  kaufmännischer Geschäftsführer der Ärztekammer und Leiter der Neubau-Projektgruppe, jeweils ein Grußwort an die geladenen Gäste gerichtet. In seiner Rede präsentierte Hauck ein detailliertes „Bautagebuch“, das alle Stationen des Bauprozesses dokumentiert und aufzeigt, in welchem engen Zeitrahmen der Neubau fertiggestellt werden musste.

Für den musikalisch-festlichen Rahmen sorgte Goethes KOMMchester, das von den Studierenden der Humanmedizin  gegründete Orchester am Campus Niederrad der Frankfurter Goethe-Universität. Einen weiteren Höhepunkt bot zudem ein Grußwort der etwas anderen Art: Kabarettistin Anka Zink gab vom Rednerpult einen satirischen Ausblick auf die Zukunft der  Patientenversorgung zum Besten, frei nach dem Motto: „Wenn die Gesundheit im Eimer ist, sollte das WLAN stabil sein“.

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