Niedersachsen19.11.2019

Niedersachsen: 3. Niedersächsischer Digitalgipfel Gesundheit am 27. November 2019

Künstliche Intelligenz und Empathie in der Medizin – Wie geht Datensicherheit im Gesundheitssystem?

Hannover - „Ich möchte nicht nur für meine eigene Praxis wissen, wie sich die Digitalisierung weiterhin sicher und zuverlässig umsetzen lässt“, sagt Marion Charlotte Renneberg, Vizepräsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN), im Hinblick auf den 3. Niedersächsischen Digitalgipfel Gesundheit.

Am 27. November 2019 lädt die ÄKN gemeinsam mit der Hochschule Hannover (HsH) in der Zeit zwischen 10.30 Uhr und 18 Uhr zu einer Tagung über „Künstliche Intelligenz und Empathie in der Medizin“ in der University of Applied Sciences and Arts in Hannover (Expo Plaza 2) ein.

Dabei wird über weite Strecken die Sicherheit von Praxen, Patienten und digitaler Medizin im Mittelpunkt stehen. „Ein Thema werden die rechtlichen Grundlagen und Anforderungen im Bereich der medizinischen Einrichtungen sein, denn viele Ärztinnen und Ärzte haben immer noch einen Server unterm Schreibtisch“, kündigte Professor Dr. iur. Fabian Schmieder für die HsH als Mitveranstalter des Digitalgipfels an.

Wie zur Zufriedenheit aller Beteiligten mit einer digitalen Gesundheitsakte gearbeitet werden  kann,  wird  Hans  Erik  Henriksen,  CEO  von  Healthcare  Denmark,  den Teilnehmern des Digitalgipfels in seinem Vortrag erläutern: Über das 2003 eingerichtete staatliche dänische Gesundheitsportal Sundhed.dk können Arztbriefe, Bilder, Befunde und E-Rezepte verschickt werden.

Vor allem aber haben die Patienten nicht nur Einblick in sämtliche Daten – sie können sogar gezielt Informationen blockieren, von denen sie nicht möchten, dass sie für alle behandelnden Ärzte zugänglich sind. Die Ärzte andererseits haben nur Zugang zu den Akten jener Patienten, die sie auch behandeln.

Das ausführliche Programm des 3. Niedersächsischen Digitalgipfels Gesundheit befindet sich hier:

www.digitalgipfel-gesundheit.de