Niedersachsen06.03.2019

Niedersachsen: "Ja, ich kandidiere." Dr. med. Martina Wenker will Bundesärztekammerpräsidentin werden

Hannover - Dr. med. Martina Wenker kandidiert für das Amt der Präsidentin der Bundesärztekammer. Die 60-jährige Fachärztin für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie und Umweltmedizin ist bereits seit Jahren in der ärztlichen Berufspolitik zu Hause. Als Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen und als Vizepräsidentin der Bundesärztekammer hat Wenker langjährig Erfahrung als Führungspersönlichkeit gesammelt.

Sie ist eine ausgesprochene Teamplayerin. Mit ihrer ausgeglichenen Art bindet sie ihre ärztlichen Kolleginnen und Kollegen stets anhand ihrer Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die gemeinsame Arbeit mit ein.

"Martina Wenker besitzt eine hohe Vermittlungskompetenz, wodurch sie auch unterschiedliche Gruppen- oder Verbandsinteressen zusammenführen kann", so ÄKN-Vorstandsmitglied und Kinderarzt Dr. med. Gisbert Voigt aus Melle (LK Osnabrück): "Ein Denken in Sektoren – also der pauschalen Trennung von ambulanter und stationärer Tätigkeit – ist ihr fremd. Sie setzt sich vor allem für die Themen ein, die den Arztberuf als Gesamtheit betreffen."

Die langjährig in Hildesheim tätige Oberärztin ist seit Juni 1997 Mitglied im Marburger Bund und streitet kompromisslos für den Erhalt des freien Arztberufs, weil sie weiß, dass nur ein freier Arztberuf eine vollumfassende, qualitativ hochwertige und vor allem unabhängige Patientenversorgung ohne Einflussnahme Dritter auf die Berufsausübung gewährleistet.

Das Amt der Bundesärztekammerpräsidentin sieht Wenker als Chance, auch auf Bundesebene für die Sicherstellung der hohen Qualität ärztlicher Behandlung zu streiten. Sie möchte die Versorgung von Schmerzpatienten verbessern und die palliativmedizinische Versorgung stärken. Im medizinethischen Kontext will Wenker die ärztlichen Grundwerte stärker sichtbar machen. Angesichts der Veränderungen in der Medizin, beispielsweise durch den digitalen Fortschritt, sieht sie die Bundesärztekammer besonders gefordert, ihrer Rolle als unbestrittene ethische Institution der verfassten Ärzteschaft gerecht zu werden. Als Umweltmedizinerin streitet sie für eine gesunde Umwelt.

Dr. med. Martina Wenker behält stets das Wohl ihrer ärztlichen Kolleginnen und Kollegen als auch das Wohl der Patientinnen und Patienten im Auge. Sie nimmt teil, hört zu, vertritt ihre Meinung und ist dabei niemals Erfüllungsgehilfin der bundesdeutschen Gesundheitspolitik.

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