Sachsen27.11.2019

Sachsen: 30 Jahre Niederschlesische Ärztekammer

Präsident der Sächsischen Landesärztekammer in Breslau

Dresden/Breslau - Der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, ist morgen (23.11.2019) Gast bei der Festveranstaltung der Niederschlesischen Ärztekammer in Breslau. Anlass ist die Gründung der ärztlichen Selbstverwaltung 1989, also vor 30 Jahren, in Niederschlesien.
 
„Ohne die Demokratiebewegung in Polen ab 1980 hätte es die Friedliche Revolution 1989 in der DDR vielleicht so nicht gegeben.“, betont Erik Bodendieck. „Der Austausch mit unseren Nachbarn, mit meinen polnischen Kollegen, zählt für mich zu einer der wichtigsten Erfahrungen in meinem beruflichen Leben.“
 
Die Sächsische Landesärztekammer und die Niederschlesische Ärztekammer in Breslau verbindet eine langjährige Partnerschaft. Seit dem Jahr 2001 veranstalten die Partnerkammern auf Anregung des damaligen polnischen Kammerpräsidenten, deutsch-polnische Symposien. Parallel zu den Symposien kommen beide Kammern bis heute in regelmäßigen Abständen zu gemeinsamen Vorstandssitzungen zusammen.
 
Am Vorabend der Festveranstaltung treffen sich die Präsidenten beider Ärztekammern, um über die weitere inhaltliche Ausrichtung der gemeinsamen Symposien zu beraten. Während zu Beginn im Jahr 2001 die gemeinsame Geschichte aufgearbeitet wurde, kamen nach und nach gesundheitspolitische sowie europapolitische Themen hinzu. Aktuell ist die Digitalisierung der Medizin in beiden Ländern auf der Tagesordnung.
 
Die Ärztekammern in Polen und Deutschland sind Institutionen der ärztlichen Selbstverwaltung mit im Wesentlichen vergleichbaren Aufgaben und Strukturen. Im Unterschied zur Sächsischen Landesärztekammern gehören der Niederschlesischen Ärztekammer auch die Zahnärzte an.

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