Sachsen05.09.2018

Sachsen: Widerspruchslösung bei Organspende muss kommen

Sächsische Landesärztekammer unterstützt den Vorstoß BMG und SMS

Dresden - Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch spricht sich erneut für die Widerspruchslösung bei der Organspende aus. Beim heutigen (4. September 2018) Treffen mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war das Thema Organspende ein Schwerpunkt ihres Gesprächs.
 
Seit Jahren sinkt die Zahl der Organspenden in Deutschland und derzeit warten über 10 000 Patienten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Auch die sächsische Ärzteschaft unterstützt daher seit langem die Einführung einer Widerspruchslösung bei der Organspende. Sie ist in der großen Mehrzahl der europäischen Staaten bereits die Regel. Jeder Mensch, der für sich eine Organspende ausschließt, sollte schriftlich oder mündlich seinen Widerspruch äußern. Weil auch für die Widerspruchsregelung der mutmaßliche Wille des Patienten in Zweifelsfällen zu klären ist, ist dessen Autonomie immer gewährleistet.

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