Hessen07.12.2018

Schwangerschaftsabbruch: Landesärztekammer Hessen lehnt Kriminalisierung von Ärztinnen/Ärzten und Patientinnen ab

Frankfurt - Anlässlich  der aktuellen Diskussion über das Thema Schwangerschaftsabbruch stellt  die  Landesärztekammer   Hessen klar, dass keine Ärztin/kein Arzt in Deutschland  Schwangerschaftsabbrüche außerhalb der gesetzlichen Regelungen durchführt.  Die  ärztliche  Berufsordnung in Hessen regelt, dass Ärztinnen und  Ärzte  weder  gezwungen  werden  können, einen  Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen, noch diesen zu unterlassen.

Es  ist  ärztliche  Aufgabe,  Patientinnen in der Notlage ergebnisoffen und medizinisch  korrekt  zu beraten. Ärztinnen und Ärzte  behandeln nach bestem Wissen  und  Gewissen  alle  Frauen,  die  sich  für  oder  auch gegen eine Schwangerschaft entscheiden.  Hier sieht die hessische Ärztekammer Ärztinnen und Ärzte auch zukünftig in der Verantwortung. Entsprechend  vehement werden Verunglimpfung und Kriminalisierung abgelehnt.

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