Westfalen-Lippe21.09.2019

Westfalen-Lippe: Ärzteschaft setzt sich für Gesundheitsschutz der Bevölkerung ein

Kammerversammlung sieht in den Folgen des Klimawandels eine große Gefahr für die Gesundheit der Menschen

Münster - Die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) hat sich in ihrer letzten Sitzung der Wahlperiode auch mit dem aktuellen Thema des Klimawandels beschäftigt. Einhellige Meinung in dem Parlament der westfälisch-lippischen Ärzteschaft: Die Bekämpfung des Klimawandels und damit seiner Folgen auf die menschliche Gesundheit muss zukünftig Priorität im gesundheitspolitischen Handeln erhalten.
 
Das Klima sei ein entscheidender Faktor für die menschliche Gesundheit, der Klima-wandel damit die größte Gefahr für die globale Gesundheit, so die Meinung des ÄKWL-Parlaments. Die drohende Klimakatastrophe werde damit auch zu einer zentralen Gesundheitsfrage des 21. Jahrhunderts. Insbesondere die Ärzteschaft sei der gesundheitlichen Prävention sowie der Schaffung und dem Erhalt aller gesundheits-fördernden und gesundheitserhaltenden Umweltbedingungen verpflichtet.
 
Deshalb sollen sich die nach den derzeitigen Kammerwahlen neu konstituierende Kammerversammlung und der dann neugewählte Vorstand der ÄKWL intensiv mit dem Klimawandel und seinen Folgen beschäftigen. Dazu der noch amtierende Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst: „Der neue Vorstand wird das Thema ganz sicher auf seine Agenda setzen und in geeigneten Gremien bearbeiten.“ Windhorst wies darauf hin, dass sich auch der nächste Deutsche Ärztetag im Mai 2020 intensiv mit den gesundheitlichen Auswirkungen der Erderwärmung auf die Gesundheit befassen wird. „Der Klimawandel ist ein zentrales politisches Thema, dem sich auch die Ärzteschaft stellen und ganz ausführlich widmen muss. Global, auf Bundesebene, aber auch in Nordrhein-Westfalen und ebenso in Westfalen-Lippe.“

www.aekwl.de