Sachsen-Anhalt15.03.2022

Sachsen-Anhalt: Aufruf zur Beibehaltung der Hygienestandards!

Position der Ärztekammer Sachsen-Anhalt zur Lockerung der Corona-Maßnahmen

Magdeburg - Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt warnt vor möglichen Engpässen in der Patientenversorgung, die sich aus den Lockerungen der Corona-Maßnahmen ergeben könnten. Die Situation in den Kliniken ist aktuell wieder zunehmend angespannt, da sich viele Patientinnen und Patienten zusätzlich zum eigentlichen Behandlungsgrund mit dem Coronavirus infiziert haben. Zum erhöhten Behandlungs- und Pflegeaufwand kommt erschwerend hinzu, dass auch beim medizinischen Personal ein erhöhter Krankheitsstand zu verzeichnen ist, so der Präsident der Ärztekammer, Prof. Uwe Ebmeyer. Jetzt kommt es darauf an, sich und andere auch trotz anstehender Lockerungen zu schützen und dem anhaltend negativen Trend entgegenzuwirken! Das Einhalten der AHA-Regeln und insbesondere das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sind weiterhin wichtige Schutzinstrumente, appelliert der Präsident der Ärztekammer weiter.

Auch wenn die kommenden Lockerungen eine Entspannung der Corona-Lage suggerieren, ist es wichtig, die grundlegenden und schützenden Hygieneregeln beizubehalten. Welchen konkreten Einfluss die ab dem 16. März geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht auf die Belastung des Gesundheitssektors haben wird, kann noch nicht abgeschätzt werden.

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