Bundesärztekammer

Arztsuche

Arztsuche in Deutschland

Die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen der Regionen (normalerweise Bundesländer) in Deutschland sind die Einrichtungen, die als einzige die validen Angaben über die Qualifikation der in Deutschland tätigen Ärzte haben. Einige dieser Körperschaften haben bereits Arztsuchdienste aufgebaut, die im Internet für Patienten zugänglich sind. Andere geben bislang nur telefonisch Auskünfte über Ärzte. Wir bieten Ihnen von dieser Seite aus die Informationen zu den Suchdiensten in den einzelnen Regionen.

Für weitere Informationen über die Arztsuche in einem Bundesland klicken Sie auf die entsprechende Fläche in der Kartendarstellung oder wählen Sie die Landesbezeichnung in der Hauptnavigation.

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Legende:

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Online-Arztsuche vorhanden

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telefonische Beratung bei der Suche nach einem Arzt


Die Arztsuche ist regional aus den Daten der entsprechenden Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen zusammengestellt und greift auf deren Daten zurück. Wenn Sie Ihren Eintrag im entsprechenden Arztsuchdienst nicht finden, wobei nicht alle Organisationen online vertreten sind, wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Ärztekammer oder KV.

120. Deutscher Ärztetag 23.05.2017

120. Deutscher Ärztetag in Freiburg eröffnet

Freiburg - „Das deutsche Gesundheitssystem gehört zu den besten der Welt. Es bietet allen Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und sozialen Status direkten Zugang zu hochwertiger ärztlicher Versorgung. Das sollten sich diejenigen vor Augen führen, die von Gerechtigkeitslücken sprechen und als vermeintlich gerechtere Alternative die Einheitskasse propagieren.“ Das sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery zur heutigen Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg. In seiner Eröffnungsrede vor rund 1.000 Delegierten und Gästen warf Montgomery den Befürwortern der Bürgerversicherung vor, den Gerechtigkeitsbegriff „allein wegen seines...

120. Deutscher Ärztetag tagt in... 19.05.2017

Vom 23. bis 26. Mai 2017 diskutieren 250 Ärztinnen und Ärzte berufspolitische und medizinisch-ethische Themen

Berlin - Für eine Woche wird Gesundheitspolitik in Freiburg gemacht. 250 Ärztinnen und Ärzte aus ganz Deutschland kommen vom 23. bis 26. Mai 2017 zum 120. Deutschen Ärztetag in die Messe Freiburg, um gesundheitspolitische Impulse zu setzen und wichtige berufspolitische Themen zu beraten. Eröffnet wird der Deutsche Ärztetag am kommenden Dienstag im Konzerthaus Freiburg unter anderem im Beisein von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Dr. Dieter Salomon. In der gesundheits- und sozialpolitischen Generalaussprache wird die Ärzteschaft die Gelegenheit nutzen, nach fast vier Jahren schwarz-roter Gesundheitspolitik Bilanz zu ziehen und den weiteren Reformbedarf zu benennen. Die Stärkung der ärztlichen Freiberuflichkeit, tragfähige und nachhaltig finanzierte Maßnahmen zur ärztlichen Nachwuchsförderung, praxistaugliche Konzepte für Kooperationen im Gesundheitswesen sowie ein deutliches Bekenntnis für den Erhalt und die Fortentwicklung des dualen Krankenversicherungssystems sind nur einige Themen, die nach Überzeugung der Ärzteschaft auf die gesundheitspolitische Agenda der neuen Bundesregierung gehören. Top-Thema des diesjährigen Deutschen Ärztetages wird die „Digitalisierung des Gesundheitswesens“ sein. Gemeinsam mit Experten wie dem Buchautor und Journalisten Sascha Lobo und der Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen werden die Delegierten über die vielfältigen Chancen, aber auch über potentielle Risiken der Digitalisierung beraten – verbunden mit Forderungen und Vorschlägen für eine patientengerechte und praxistaugliche Ausrichtung der neuen technischen Möglichkeiten. Ebenfalls auf der Tagesordnung stehen die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung sowie die Reform der Gebührenordnung für Ärzte. Pressekonferenzen zu den Themen der Arbeitssitzungen im Pressezentrum des 120. Deutschen Ärztetages in der Messe Freiburg, Halle 4 (SICK-Arena), Europaplatz 1, 79108 Freiburg:Mittwoch, 24. Mai 2017, ca. 12.30 UhrDonnerstag, 25. Mai 2017, ca. 12.30 Uhr Den Termin für ein mögliches Bilanz-Pressegespräch am Ende des Ärztetages geben wir Ihnen vor Ort sowie über Twitter bekannt. Druckfähige Fotos von der Eröffnungsveranstaltung des 120. Deutschen Ärztetages stehen am 23. Mai 2017 ab ca. 15.00 Uhr unter www.aerzteblatt.de/bildservice  zum  kostenlosen Download zur Verfügung. Weitere Informationen zum 120. Deutschen Ärztetag entnehmen Sie bitte der Internetseite der Bundesärztekammer unter www.baek.de. Ebenfalls auf der BÄK-Internetseite können Sie während des Ärztetages Video-Beiträge zu ausgewählten Themen der Plenumssitzungen abrufen. Darüber hinaus können Sie der Bundesärztekammer auf Twitter (https://twitter.com/BAEKaktuell) folgen und sich über die Diskussionen des Ärztetages auf dem Laufenden halten lassen (Hashtag: #daet17). Während des Ärztetags erreichen Sie die Pressestelle der deutschen Ärzteschaft in Freiburg auch unter: Tel.: 0761-3881 3257Fax: 0761-3881 3280E-Mail: presse@baek.de
120. Deutscher Ärztetag 18.05.2017

Delegierte beraten über GOÄ-Novelle

Berlin - „Unser Ziel ist es, eine moderne und kontinuierlich auf dem Stand des medizinischen Fortschritts und der Kostenentwicklung gehaltene ärztliche Gebührenordnung zu schaffen.“ Darauf verweist Dr. Klaus Reinhardt, Vorsitzender des GOÄ-Ausschusses der Bundesärztekammer, im Vorfeld des 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg. Im Video-Interview mit der Bundesärztekammer berichtet Reinhardt über den aktuellen Stand der Verhandlungen und gibt einen Ausblick auf die weiteren Schritte.
G20-Gesundheitsministertreffen 18.05.2017

Montgomery: „Notfallhilfe im Standby-Modus halten“

Berlin – Zu dem G20-Gesundheitsministertreffen am 19. und 20. Mai 2017 in Berlin erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: „Es ist gut, dass Deutschland die globale Gesundheit nach der G7-Präsidentschaft nun auch zu einem Schwerpunkt der G20-Präsidentschaft gemacht hat. Die Ebola-Katastrophe in Westafrika hat gezeigt, dass wir bei der nächsten Pandemie besser vorbereitet sein müssen. Um schnell reagieren zu können, brauchen wir Notfallhilfe und Kriseninterventionsmaßnahmen im Standby-Modus. Der Aufbau des European Medical Corps gegen weltweite Epidemien hat uns einen riesigen Schritt vorangebracht. Das allein aber reicht nicht. Wir brauchen für den Ernstfall international abgestimmte Informationsketten. Verantwortlichkeiten müssen klar geregelt sein und  Ansprechpartner in potentiellen Krisenländern bestimmt werden. Vor allem aber müssen wir die Gesundheitseinrichtungen und -strukturen vor Ort stärken. Funktionierende Gesundheitssysteme sind die beste Pandemieprävention. Wenn die G20-Minister hier zu guten Lösungen kommen, ist viel erreicht. Gleiches gilt für das zweite Tagungsthema – den Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen. In Deutschland wurden mit der Antibiotika-Resistenzstrategie wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht, mit denen unter anderem die Forschung und Entwicklung neuer Antibiotika, alternativer Therapiemethoden und schnellerer Testverfahren verstärkt werden sollen. In der ärztlichen Aus- und Weiterbildung werden grundlegende Kenntnisse über Antibiotika-Resistenzen und eine rationale Antibiotika-Therapie vermittelt. Zudem sind Fragen zum Einsatz von Antibiotika fester Bestandteil der Fortbildungsprogramme der Landesärztekammern. Aber auch hier gilt: Den Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen können wir nur gewinnen, wenn wir weltweit an einem Strang ziehen. Deutschland hat in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle übernommen. Diesen Weg müssen wir weitergehen.“
Digitalisierung 17.05.2017

Ärztetag berät über patientengerechte Digitalisierung des Gesundheitswesens

Berlin - Wenn Deutsche Ärztetag bisher über das Thema Digitalisierung diskutierten, stand dabei die Transformation von analogen in digitale Prozesse im Mittelpunkt. „Dieses Mal wird der Fokus eher auf der Zukunft liegen“, erklärt Dr. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Telematik-Ausschusses der Bundesärztekammer, im Video-Interview. Die heute mit Smartphones und Fitness-Trackern erhobenen Daten sind nach seiner Auffassung erst der Einstieg in die Digitalisierung. So gebe es bisher noch kaum Produkte, die den „harten Kriterien für Diagnostik und Therapie standhalten würden.“Gemeinsam mit Experten wie dem Buchautor und Journalisten Sascha Lobo oder der Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen werden die Delegierten auf dem 120. Deutschen Ärztetag über die vielfältigen Chancen, aber auch über potenzielle Risiken der Digitalisierung beraten – verbunden mit Forderungen und Vorschlägen für eine patientengerechte und praxistaugliche Ausrichtung der neuen technischen Möglichkeiten. In den Blick genommen werden dabei auch die Möglichkeiten der Telemedizin sowie die immer beliebter werdenden Gesundheits-Apps und das Potenzial, das die Auswertung riesiger Datenmengen (Big Data) für Forschung und Versorgung mit sich bringt. BÄKground Spezial Digitalisierung: Technischer Wandel im Gesundheitswesen braucht klare Spielregeln [PDF]
120. DÄT 16.05.2017

Montgomery: Personaluntergrenze auch für den ärztlichen Dienst notwendig

Berlin - Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery hat die von der Bundesregierung geplante Personaluntergrenze für die Pflege begrüßt. „Wir alle wissen, dass die Arbeitsverdichtung der letzten Jahre zu einer immer kürzeren Verweildauer von Pflegern und Schwestern in ihrem Beruf geführt hat. Hier muss durch mehr Personal der Arbeitsdruck herausgenommen werden“, sagte Montgomery in einem Video-Statement. Die Maßnahmen reichten jedoch nicht aus. Notwendig sei eine Untergrenze für das gesamte Personal, das dem Patienten zugewandt ist. Dazu zählten Pflegekräfte und Ärzte. „Ärzte leiden genauso unter der Arbeitsverdichtung und der Überlastung im Krankenhaus“, so Montgomery. Gleichzeitig wiederholte Montgomery seine Forderungen nach mehr Studienplätzen in der Medizin und besseren Arbeits- und Vergütungsbedingungen in den Krankenhäusern. Im Ausland tätige Ärzte lud der BÄK-Präsident zu einer Rückkehr nach Deutschland ein. Sie seien „herzlich willkommen im deutschen Gesundheitssystem.“ In ihrer Stellungnahme zu dem entsprechenden Änderungsantrag zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten weist die Bundesärztekammer darauf hin, dass Deutsche Ärztetage wiederholt Personalvorgaben für den pflegerischen und den ärztlichen Dienst gefordert hatten. Der Zusammenhang zwischen Versorgungsqualität, Patientensicherheit und Personalbesetzung sei evident. "Verbindliche Vorgaben sowie weitergehende Personalentwicklungsmaßnahmen muss es allerdings auch für den ärztlichen Bereich geben. Die Gegenfinanzierung ist sicherzustellen", heißt es in der Stellungnahme. Stellungnahme der Bundesärztekammer zum Änderungsantrag auf Ausschussdrucksache 18(14)249.2 zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der  epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten vom 24. April 2017 (BT-Drs. 18/10938) [PDF]
BÄKground 15.05.2017

Neue Ausgabe des BÄK-Informationsdienstes BÄKground

Berlin - Die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs steht unmittelbar bevor. Wie fällt  die Bilanz nach fast vier Jahren schwarz-roter Gesundheitspolitik aus und welche Reformen muss die neue Bundesregierung aus ärztlicher Sicht dringend angehen? Mit diesen und vielen weiteren gesundheits- und sozialpolitischen Fragen wird sich der 120. Deutsche Ärztetag befassen, der vom 23. bis 26. Mai 2017 in Freiburg tagt. Die aktuelle Ausgabe des BÄKground gibt Ihnen einen Überblick über alle wichtigen Tagesordnungspunkte. Neben wichtigen berufspolitischen Themen wie der Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (S. 8) und der Neufassung der Gebührenordnung für Ärzte (S. 6) wird sich der Deutsche Ärztetag intensiv mit der zunehmenden Digitalisierung des Gesundheitswesens (S. 4) beschäftigen. Dabei werden die Delegierten über die vielfältigen Chancen, aber auch über potentielle Risiken der Digitalisierung beraten – verbunden mit Forderungen und Vorschlägen für eine patientengerechte und praxistaugliche Ausrichtung der neuen technischen Möglichkeiten. Darüber hinaus reden wir mit dem EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis über die Verteilung der gesundheitspolitischen Kompetenzen zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten, eHealth-Technologien und den Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen (S.10). Bundespolitisch sorgte die Novelle des BKA-Gesetzes für Diskussionen. Sie ermöglicht den Lauschangriff auf Ärzte – und ignoriert damit eine Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts. Dieses hatte einen Schutz auch für Ärzte verlangt. „Die Arzt-Patienten-Beziehung muss absolut vor Überwachungsmaßnahmen geschützt werden“, fordert daher BÄK-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery (S. 18). BÄKground Mai 2017 [PDF]
120. Deutscher Ärztetag 11.05.2017

Klare Botschaften an die Politik

Berlin - Wenn der 120. Deutsche Ärztetag vom 23. bis 26. Mai 2017 in Freiburg zusammenkommt, steht die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs unmittelbar bevor. Die Ärzteschaft wird die Gelegenheit nutzen, nach fast vier Jahren schwarz-roter Gesundheitspolitik Bilanz zu ziehen und den weiteren Reformbedarf zu benennen. Darauf verweist Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery im Video-Statement. Eines der Top-Themen des 120. Deutschen Ärztetages wird die Digitalisierung des Gesundheitswesens sein. „Wir wollen hören, was da alles möglich ist, wir wollen aber auch sehen, was für Grenzen man in der Digitalisierung ziehen muss“, so Montgomery. Dazu hat die Bundesärztekammer den Buchautor und Blogger Sascha Lobo und die Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen eingeladen. Als weitere Punkte stehen die Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung sowie der Gebührenordnung für Ärzte auf der Tagesordnung. Informationen zum 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg (23.-26.05.2017) Digitalisierung: Technischer Wandel im Gesundheitswesen braucht klare Spielregeln [PDF] 120. Deutscher Ärztetag berät GOÄ-Novelle [PDF] 120. Deutscher Ärztetag diskutiert Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung [PDF]
NFDM 08.05.2017

Notfalldaten sind praxistauglich: Abschlussbericht Notfalldaten-Management-Sprint veröffentlicht

Berlin - Als projektverantwortlicher Gesellschafter der gematik entwickelt die Bundesärztekammer die Anwendung "Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte". In dem Pilotprojekt Notfalldatenmanagement-Sprint (NFDM-Sprint) wurde hierzu von Mai bis November 2016 der Anlageprozess von Notfalldatensätzen in Arztpraxen und einem Krankenhaus erprobt. Die Zufriedenheit bei Ärzten und Patienten ist hoch, wie der nun veröffentlichte Abschlussbericht zu NFDM-Sprint zeigt. Bei dem Projekt hatten 31 niedergelassene Ärzte zusammen mit sieben Kollegen des Universitätsklinikums Münster in der Region Münster und Umgebung insgesamt 2.598 Notfalldatensätze (NFD) auf Wunsch ihrer Patienten angelegt. Die Patienten erhielten einen Ausdruck ihres Notfalldatensatzes. Dieser kann in einer Notfallsituation vorgelegt werden. Die elektronische Gesundheitskarte kam bei dem Projekti noch nicht zum Einsatz. Im Fokus standen vor allem zwei Fragen: Wie gut lässt sich der Anlageprozess von Notfalldaten mittels des Praxisverwaltungs- oder Krankenhausinformationssystems in den Praxisalltag integrieren und gibt es Verbesserungspotential? Weitere Informationen zum Projekt NFDM-Sprint: https://nfdm.gematik.de/ NFDFAU-LG-130: Ergebnisbericht NFDM-Sprint [PDF] Liefergegenstand LG-210: [1.2.1] Ergebnisbericht Datenerhebungsphase [PDF] Projekt NFDM-Sprint Abschlussbericht [PDF]
Tarifverhandlungen für Medizinische... 05.05.2017

2. Tarifrunde: Verhandlungen werden fortgesetzt

Berlin - Auch nach der zweiten Verhandlungsrunde über neue Tarifverträge für Medizinische Fachangestellte (Gehalts- und Manteltarifvertrag), trennten sich die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) und der Verband medizinischer Fachberufe (VmF) noch ohne konkretes Ergebnis. Die wechselseitigen Positionen wurden intensiv und konstruktiv ausgetauscht. Die AAA erläuterte ihr Angebot zur inhaltlichen Umgestaltung des 13. Gehaltes in § 12 Manteltarifvertrag (MTV) in eine Jahressonderzahlung. Der Verband medizinischer Fachberufe unterbreitete seinerseits Vorschläge zur Umgestaltung. Die Gespräche werden im Juni 2017 fortgesetzt. Bis zum Abschluss neuer Verträge gelten die bestehenden Tarifwerke fort.
Gewalt gegen Ärzte 03.05.2017

Montgomery fordert wirksamen Schutz für Ärzte

Berlin - Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat die Politik aufgefordert, Ärzte besser vor der zunehmenden Aggressivität von Patienten zu schützen. „Es ist das Mindeste, dass diejenigen, die sich tagtäglich für das Wohl ihrer Patienten einsetzen, nicht auch noch Aggressionen und Gewalt ausgesetzt sind. Eine fatale Fehlentwicklung. Hier brauchen wir einen gesellschaftlichen Konsens und politische Unterstützung», sagte er am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Neun von zehn Hausärzten seien schon Opfer von aggressivem Verhalten ihrer Patienten geworden. „Das kann so nicht bleiben. Gewalt gegen Ärzte darf kein Dauerzustand werden. Wir brauchen endlich wirksamen Schutz für die Helfer“, sagte Montgomery. Der BÄK-Präsident verwies auf eine bundesweite wissenschaftliche Studie, wonach 91 Prozent der Hausärzte bei der Arbeit schon einmal Opfer von aggressivem Verhalten ihrer Patienten geworden seien. Eine Ursache für die zunehmende Zahl von Berichten der Kolleginnen und Kollegen über aggressives Verhalten von Patienten in Praxen, Kliniken und Notfallambulanzen „ist die absolute Arbeitsüberlastung, vor allem auch in den Notaufnahmen“, sagte Montgomery. „Da kann es aber nicht darum gehen, wer als erstes behandelt werden will, sondern wer als erstes behandelt werden muss.“ 

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Deutsches Ärzteblatt

www.aerzteblatt.de

Arzneimittelkommission
der deutschen Ärzteschaft
www.akdae.de

Ärztliches Zentrum für
Qualität in der Medizin
www.aezq.de