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Ebola

Robert Koch-Institut informiert über Umgang mit Verdachtsfällen

Im Zusammenhang mit dem Ebolafieber-Ausbruch in Westafrika ist Ebolafieber erstmals bei einem Patienten in einem Land außerhalb Afrikas festgestellt worden. Es handelt sich um einen Liberianer, der am 20. September 2014 in die USA nach Dallas gereist ist. Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass die Situation in Deutschland unverändert ist. Die Bundesrepublik sei auf die Behandlung von Personen, die an Ebola erkrankt sind, gründlich vorbereitet. Das Risiko, dass Reisende die Krankheit nach Deutschland oder Europa mitbringen, sei gering, aber nicht auszuschließen.

Robert Koch-Institut informiert über Umgang mit Verdachtsfällen

Organspende

DSO ehrt Organspender und deren Angehörige

Jährlich werden rund 80 Menschen in Hessen nach ihrem Tod zu Organspendern, bundesweit sind es über 800. Wenn es keinen bekannten oder dokumentierten Entschluss des Verstorbenen zur Organspende gibt, ist die Unterstützung durch die Angehörigen von besonderer Bedeutung. Denn meist sind es sie, die den mutmaßlichen Willen des Verstorbenen kennen. Im Zweifelsfall können die Angehörigen die Entscheidung zur Organspende nach ihren eigenen Wertvorstellungen treffen. „Dabei denken sie in einem Moment tiefer Trauer daran, anderen Menschen zu helfen. Für diesen Ausdruck der Solidarität gebührt den Organspendern und ihren Angehörigen Dank und Anerkennung“, sagte Dr. jur. Stephan Hölz, Leiter der Abteilung Gesundheit des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. „Die öffentliche Wertschätzung für Organspender und ihre Familien muss in unserer Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit werden“, erklärte Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer.

DSO ehrt Organspender und deren Angehörige

Jahresbericht 2013/2014 der Prüfungs- und Überwachungskommission

Regelverschärfungen und Maßnahmen für mehr Kontrolle und Transparenz in der Transplantationsmedizin greifen

Die Prüfungskommission und die Überwachungskommission prüfen neben den Lebertransplantationsprogrammen derzeit die Herz-, Nieren- und Pankreastransplantationsprogramme. Die Kommissionen haben bisher 33 Transplantationszentren bzw. 60 Transplantationsprogramme geprüft. Die Prüfungen sind Teil des im Sommer 2012 auf neuer gesetzlicher Grundlage ausgeweiteten Kontrollsystems im Transplantationswesen und erfassen die Jahre 2010 bis 2012. Darauf verwiesen die Kommissionsvorsitzenden, Anne-Gret Rinder,  Vorsitzende Richterin am Kammergericht i. R., und Prof. Dr. Dr. Hans Lippert, heute in Berlin. Die Ergebnisse wurden zusammen mit dem Kommissionsbericht 2013/2014 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Regelverschärfungen und Maßnahmen für mehr Kontrolle und Transparenz in der Transplantationsmedizin greifen

Ebola-Epidemie

Bundesregierung und Bundesärztekammer unterstützen DRK im Kampf gegen Ebola

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe , Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery und der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Dr. Rudolf Seiters, haben in einer gemeinsamen Aktion Ärzte und andere Gesundheitsberufe um Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika aufgerufen. Neben der Entsendung eines sogenannten Ebola Treatment Centers nach Sierra Leone  bereitet das DRK eine Erkundungsmission nach Liberia vor, um die dortige Errichtung eines mobilen Krankenhauses zu prüfen. Mit der geplanten Entsendung des Krankenhauses sollen die Gesundheitsstrukturen vor Ort in der aktuellen Notlage entlastet und zugleich gestärkt werden.

Bundesregierung und Bundesärztekammer unterstützen DRK im Kampf gegen Ebola

EU-Kommission

Patientenschutz nicht wirtschaftlichen Interessen unterordnen

„Die geplante Ressortverteilung in der EU-Kommission lässt auf eine Strategie schließen, die vor allem marktgesteuert ist. Es entsteht der Eindruck, dass Patientenschutz und Patientensicherheit wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden.“ So kommentiert Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, das Vorhaben des designierten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, die Verantwortung für Arzneimittel und Gesundheitstechnologien in die Hände des Kommissariats für Binnenmarkt und Industrie zu legen. „Damit sendet die EU-Kommission ein falsches Signal an die europäischen Bürgerinnen und Bürger“, warnt Montgomery. In einem Schreiben an Jean-Claude Juncker spricht sich Montgomery entschieden gegen die neue Kompetenzverteilung aus.

Patientenschutz nicht wirtschaftlichen Interessen unterordnen

Gezi-Park-Proteste

Anklagepunkte gegen türkische Ärzte fallen lassen

Mitglieder des türkischen Ärzteverbandes müssen sich am 30. September 2014 in einer Voranhörung vor einem türkischen Gericht verantworten. Sie hatten verletzte Demonstranten bei den Gezi-Park-Protesten im vergangenen Jahr in improvisierten Notstationen ärztlich versorgt, da offenbar die offizielle Notversorgung nicht gewährleistet war. In der gemeinsamen Stellungnahme der Organisation „Ärzte für Menschenrechte (PHR)“ mit acht weiteren Ärzteverbanden, darunter der Bundesärztekammer, wird nunmehr das türkische Gericht aufgefordert, alle Anklagepunkte fallen zu lassen, da die Ärztinnen und Ärzte nach internationalen Standards gehandelt haben.

Anklagepunkte gegen türkische Ärzte fallen lassen

Patienteninformation

Woran Sie eine barrierefreie Arztpraxis erkennen

Barrieren und Hindernisse tauchen im Alltag an vielen Stellen auf und finden sich auch in Arztpraxen. Hierzu zählen beispielsweise Stufen, fehlende Beschilderung oder auch Schwierigkeiten bei der Verständigung. Um selbstbestimmt am Leben teilhaben zu können, benötigen daher viele Menschen Unterstützung. Dies trifft nicht nur auf Personen mit geistiger oder körperlicher Behinderung, sondern beispielsweise auch auf Ältere, Eltern mit Kinderwagen oder Patienten mit vorübergehenden Einschränkungen wie einem Gipsbein zu. Von einer Arztpraxis mit wenigen oder keinen Barrieren profitieren also viele. Ein Hauptanliegen der Ärzte ist es daher, möglichst allen Menschen einen ungehinderten Zugang zu ihrer Praxis zu ermöglichen. Aus diesem Grund hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) jetzt eine Kurzinformation zu diesem wichtigen Thema herausgebracht.

Woran Sie eine barrierefreie Arztpraxis erkennen

Sterbehilfe-Debatte bei Beckmann

Montgomery: „Pille für den Exit ist der falsche Weg“

„Der Weg zum Arzt, um sich die Pille für den Exit zu holen, ist in meinen Augen der falsche Weg. Wir wollen den Menschen Alternativen bieten, und die gibt es in den meisten Fällen.“ Mit diesen Worten wandte sich der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, in der ARD-Sendung „Beckmann“ (18.09.) gegen die Forderung nach einem ärztlich assistierten Suizid. „Wenn wir Patienten über die modernen Therapiemöglichkeiten aufklären, verlieren sehr viele von ihnen ihren Suizidwunsch. Einem großen Teil kann mit Schmerztherapie, Palliativmedizin und Hospizen geholfen werden“, so Montgomery weiter.

Montgomery: „Pille für den Exit ist der falsche Weg“

Assistierter Suizid

Montgomery: „Hilfe zum Leben leisten“

„Das Berufsethos verpflichtet den Arzt, Hilfe zum Leben zu leisten, nicht Hilfe zum Sterben.“ Darauf verweist der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, in einem Gastbeitrag im Berliner Tagesspiegel (07.09.2014). Leider seien gute medizinische Möglichkeiten zur Begleitung Sterbender wie Schmerztherapien, Palliativmedizin oder Hospize zu wenig bekannt. „Unsere ärztliche Erfahrung sagt: Sehr viele Schwerkranke, die nur noch den Tod als Ausweg sehen, entscheiden sich für das Leben, wenn ein Arzt ihnen diese Alternativen aufzeigt.“

Montgomery: „Hilfe zum Leben leisten“

Krankenhäuser

Montgomery fordert große Krankenhausreform

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat davor gewarnt, die im Koalitionsvertrag angekündigte Initiative für eine weitreichende Finanzreform im Kliniksektor „versanden“ zu lassen. „Eine große Reform wäre für alle Beteiligten etwas Gutes. Wir befürchten aber, dass am Ende nur ein kleines Reförmchen herauskommen wird“, sagte er in einem Interview mit der Ärzte Zeitung (05.09.2014). Der BÄK-Präsident nannte drei zentrale Herausforderungen: „Der erste Punkt ist der gravierende Personalmangel und die damit verbundene enorme Belastung der Beschäftigten im Krankenhaus. Wir brauchen konkrete Personalentwicklungs-Konzepte.“

Montgomery fordert große Krankenhausreform

Gemeinsame Resolution

Krankenhausbündnis fordert von AG-Bund-Länder qualitätssichernde Krankenhausfinanzierung

In einer gemeinsamen Resolution an die Politik in Bund und Ländern fordern Deutsche Krankenhausgesellschaft, Bundesärztekammer und Deutscher Pflegerat sowie weitere Verbände, die „…Finanzierung der Krankenhäuser auf eine bedarfsgerechte und berechenbare Grundlage zu stellen…“. Zur Begründung führen die drei Spitzenverbände der Träger und Berufe des Krankenhauswesens an, dass die „…Ansprüche an die medizinische Leistungsfähigkeit in den Kliniken, die Qualität und die Patientensicherheit wachsen, aber immer mehr Krankenhäuser ihre laufenden Kosten nicht decken können und mit absolut unzureichenden Investitionsmitteln konfrontiert sind.“

Krankenhausbündnis fordert von AG-Bund-Länder qualitätssichernde Krankenhausfinanzierung

Ärztlich assistierter Suizid

Statement Prof. Dr. Montgomery zu heute vorgestelltem Gesetzesvorschlag

Zu dem heute (26.08.) von einer Gruppe von Juristen, Ethikern und Palliativmedizinern vorgestellten Gesetzesvorschlag zu rechtlichen Regelungen des assistierten Suizids erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: "Bei allen Vorschlägen, die jetzt in die gesellschaftliche und politische Diskussion zur Sterbehilfe eingebracht werden, ist immer zu prüfen, ob die Intention des § 216 Strafgesetzbuch (Tötung auf Verlangen) wie auch die besondere Vertrauensstellung des Arztes gegenüber seinen Patientinnen und Patienten gewahrt bleibt. Nach der Berufsordnung haben Ärztinnen und Ärzte die Aufgabe, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen, Leiden zu lindern sowie Sterbenden Beistand zu leisten. Die Mitwirkung des Arztes bei der Selbsttötung ist hingegen keine ärztliche Aufgabe."

Statement Prof. Dr. Montgomery zu heute vorgestelltem Gesetzesvorschlag

Transplantation

Statement der Prüfungs- und der Überwachungskommission zu den Prüfprogrammen Herz, Leber, Niere und Niere/Pankreas

Die Prüfungs- und die Überwachungskommission von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband haben im Rahmen ihrer laufenden Prüfungen der Transplantationsprogramme Herz, Leber, Niere und Niere/Pankreas seit Oktober 2013 in deutschen Kliniken 37 Programme geprüft. Dabei wurde auch das Herztransplantationsprogramm des Deutschen Herzzentrums Berlin geprüft. Hier sind die Vor-Ort-Prüfungen abgeschlossen, das Gesamtprüfungsverfahren jedoch noch nicht. Die Ergebnisse werden nach Abschluss des Verfahrens in einem Bericht zusammengestellt.  Der Bericht wird nachfolgend den entsprechenden Institutionen zugeleitet sowie auch öffentlich gemacht. Auskünfte und Informationen im laufenden Verfahren sind nicht möglich.

Statement der Prüfungs- und der Überwachungskommission zu den Prüfprogrammen Herz, Leber, Niere und Niere/Pankreas

Humanitäre Hilfseinsätze

Helfer in Gefahr

„Sie kamen in Gruppen herein, fünf, zehn oder 15 Männer mit Waffen. Sie sagten, wenn wir ihnen nicht alles geben, Handys, Geld, Wasser, würden sie uns erschießen. Uns alle, alle die im Krankenhaus waren. Und einige wurden erschossen.“ Ronyo Adwok war Patient im Krankenhaus von Malakal im Südsudan, als dieses im Februar angegriffen und geplündert wurde. 14 Tote fanden die Helfer von Ärzte ohne Grenzen später auf dem Gelände, elf Patienten waren in ihren Betten erschossen worden. In einer Titelgeschichte (Heft 33/34) geht das Deutsche Ärzteblatt der stetigen Zunahme von Gewalt gegen humanitäre Helfer in Kriegs- und Krisenregionen nach. Die Ursachenforschung gestaltet sich dabei so komplex wie die Konflikte, in denen die Helferinnen und Helfer arbeiten. 

Helfer in Gefahr

Beihilfe zum Suizid

Montgomery: Wir sind nicht Techniker des Todes, sondern Helfer zum Leben

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat sich in zwei Interviews entschieden gegen eine Erlaubnis der ärztlichen Beihilfe zum Selbstmord ausgesprochen. „Wir möchten nicht die Profis für den Tod sein. Wir sind die Profis für das Leben“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (11.08.). Statt den klinisch sauberen, qualitätsgesicherten Tod zu vermitteln, sollten Ärztinnen und Ärzte aufklären und ein würdevolles Sterben in Kliniken und Hospizen ermöglichen.

Montgomery: Wir sind nicht Techniker des Todes, sondern Helfer zum Leben

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Die Prüfungskommission und die Überwachungskommission haben eine unabhängige Vertrauensstelle „Transplantationsmedizin“ zur (auch anonymen) Meldung von Auffälligkeiten und Verstößen gegen das Transplantationsrecht eingerichtet.

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