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IGeL

BÄK bietet Patienten und Ärzten seriöse Informationen zum richtigen Umgang mit Igel

Zur Veranstaltung des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes „Drei Jahre IGeL-Monitor“ erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: "Mit dem IGeL-Monitor unternehmen die Krankenkassen den Versuch, Nutzen und Risiken von ausgewählten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) nach wissenschaftlichen Methoden zu prüfen und zu bewerten. Wenn es den Kassen aber wirklich darum geht, ihre Versicherten seriös und umfassend zu informieren, müssen sie für mehr Transparenz bei der Bewertung und bei den daran beteiligten Personen sorgen. Problematisch sind vor allem die offenbar rein politisch motivierte Auswahl der bewerteten IGeL und die nicht kommunizierten Kriterien, nach denen IGeL zur Bewertung ausgewählt werden."

BÄK bietet Patienten und Ärzten seriöse Informationen zum richtigen Umgang mit Igel

Masern

Montgomery: Impfpflicht bringt mehr als nur Pflichtnachweis über Impfberatung

Vor dem Hintergrund des aktuellen Masern-Ausbruchs in Berlin und des tragischen Falls eines an Masern verstorbenen Kleinkindes hat der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr.  Frank Ulrich Montgomery, seine Forderung nach einer Impfpflicht gegen Masern bekräftigt. „Wir haben eine wirklich epochale Chance, die Masern ein für alle Mal auszurotten. Das geht nur, wenn in der Bevölkerung ein ganz umfassender Impfschutz vorhanden ist“, sagte er im Deutschlandfunk (23.02.2015). Auch Erwachsene mit unvollständigem Impfschutz sollten eine fehlende Immunisierung möglichst bald nachholen.

Montgomery: Impfpflicht bringt mehr als nur Pflichtnachweis über Impfberatung

Elektronische Gesundheitskarte

Bartmann: "Mögliche Sicherheitslücken bei SIM-Karten vollständig aufklären"

Zu Medienberichten über mögliche Sicherheitslücken im Produktionsprozess von SIM-Karten erklärt Dr. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer: "Die bekannt gewordenen möglichen Sicherheitslücken im Produktionsprozess von SIM-Karten der Firma gemalto für den Mobilfunk müssen vollständig aufgeklärt werden, um insbesondere Sicherheitslücken für die elektronische Gesundheitskarte auszuschließen. Als ein Auftragnehmer für die Herstellung von elektronischen Gesundheitskarten kommt gemalto eine besondere Verantwortung für die Einhaltung der strengen Sicherheitsvorgaben der gematik zu. Individuelle Patientendaten brauchen einen vertrauenswürdigen Schutz, um den Kommunikationsanforderungen einer modernen medizinischen Versorgung gerecht zu werden".

Bartmann: "Mögliche Sicherheitslücken bei SIM-Karten vollständig aufklären"

Masern-Epidemie

Montgomery: „Die eigenen Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen, ist verantwortungslos“

„Spätestens der tragische Todesfall in Berlin sollte Anlass sein, jetzt zu einer Impfpflicht gegen Masern zu kommen.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), der Passauer Neuen Presse (24.02.). „Die eigenen Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen, ist verantwortungslos. Auf die Impfung zu verzichten, ist auch verantwortungslos gegenüber der gesamten Gesellschaft“, so Montgomery. Erst bei einer Durchimpfungsrate von 95 Prozent sei „das Risiko epidemischer Ausbrüche gleich Null.“ Das Risiko der Impfung bei Masern sei deutlich geringer als das der durchgemachten Infektion. „Aus medizinischen Gründen spricht alles für eine solche Pflicht“, betonte der BÄK-Präsident gegenüber der Rheinischen Post (24.02.).

Montgomery: „Die eigenen Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen, ist verantwortungslos“

Aus- und Weiterbildung

KBV und BÄK fordern neue Wege für ärztliche Aus- und Weiterbildung

„Die Finanzierung der Weiterbildung muss endlich die sektorale Ungleichbehandlung überwinden. Nur so kann der Ärztenachwuchs für eine Weiterbildung im ambulanten Bereich gewonnen und für eine spätere ambulante Tätigkeit und Niederlassung begeistert werden“, erklärte KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann bei der Eröffnung einer gemeinsamen Fachtagung von KBV und Bundesärztekammer (BÄK) in Berlin. Dr. Max Kaplan, Vizepräsident der Bundesärztekammer, begrüßte, dass mittlerweile auch die Politik Reformbedarf in der ärztlichen Ausbildung erkannt hat. Neben einer optimierten Auswahl der Studienplatzbewerber und der Stärkung der Allgemeinmedizin stelle die Förderung der Praxisnähe im Studium einen der Inhalte des von der Bundesregierung angekündigten „Masterplans Medizinstudium 2020“ dar.

KBV und BÄK fordern neue Wege für ärztliche Aus- und Weiterbildung

Gebührenordnung für Ärzte

Windhorst: „GOÄ-Informationspaket soll bis 31. März an das Ministerium gehen“

Die Bundesärztekammer und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) wollen dem Bundesgesundheitsministerium bis zum 31. März 2015 ein erstes Informationspaket für einen abgestimmten Entwurf einer neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) übergeben. Das sagte der Vorsitzende des Bundesärztekammer-Ausschusses „Gebührenordnung“, Dr. Theodor Windhorst, in einem gemeinsamen Interview mit dem Direktor des PKV-Verbandes, Volker Leienbach, im Deutschen Ärzteblatt (Heft 8/2015). Wenn alles planentsprechend verlaufe, könne die  neue privatärztliche Gebührenordnung am 1. Oktober 2016 in Kraft treten, so Windhorst. Er wies aber darauf hin, dass auch die Zustimmung der Beihilfe notwendig sei.

Windhorst: „GOÄ-Informationspaket soll bis 31. März an das Ministerium gehen“

Organhandel

Montgomery verurteilt Organhandel

„Wenn sich der Verdacht bestätigt, dass die Terrormiliz Islamischer Staat ihre Aktivitäten mit Organhandel finanziert und Dutzende Ärzte ermordet wurden, weil sie sich daran nicht beteiligen wollten, wäre dies ein weiterer Beleg für die Grausamkeit und Menschenverachtung des IS“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof.  Dr. Frank Ulrich Montgomery in „Bild“ (19.02.2015). Zu solchen barbarischen Machenschaften gehörten aber immer auch skrupellose Geschäftemacher, die den Handel mit Organen erst möglich machten, kritisierte Montgomery.

Montgomery verurteilt Organhandel

„Pille danach“

Betroffene Frauen auf ärztliche Beratungsangebote hinweisen

Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) haben die BÄK-Stellungnahme zur sogenannten Pille danach vom 20. Januar 2015 um weitere Punkte ergänzt. Hintergrund der Stellungnahme ist die Entlassung der sogenannten Notfallkontrazeptiva (Wirkstoffe Ulipristalacetat und Levonorgestrel) aus der Verschreibungspflicht. BÄK und AkdÄ bekräftigen in ihrer Stellungnahme, dass die Packungsbeilagen die Empfehlung enthalten müssten, sich bei Fragen zur Indikation, Wirkung und Nebenwirkung sowie zur Sexualität und Kontrazeption ärztlich beraten zu lassen.

 Betroffene Frauen auf ärztliche Beratungsangebote hinweisen

GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

Montgomery: "Man kann nicht Fristen für Terminvergabe setzen und zugleich Praxen abbauen"

Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat seine Forderungen nach Korrekturen an dem geplanten Versorgungsstärkungsgesetz bekräftigt. „Ich setze darauf, dass es im Gesetzgebungsverfahren noch zu Änderungen kommt“, sagte er in der Passauer Neuen Presse (13.02.2015). Es müsse sichergestellt sein, „dass die gemeinsamen Zulassungsausschüsse von Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen den tatsächlichen Versorgungsbedarf der Patienten im Blick haben“.  Man könne den Ärzten nicht Fristen bei der Terminvergabe setzen und zugleich Praxen abbauen. „Wir brauchen deshalb weitere Ausnahmeregelungen im Gesetz“, sagte Montgomery. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hatte gegen das Gesetz protestiert und in einer Kampagne vor den Gefahren der geplanten Regelungen für die Patientenversorgung gewarnt.

 Montgomery: "Man kann nicht Fristen für Terminvergabe setzen und zugleich Praxen abbauen"

E-Health

BÄK legt Stellungnahme zu E-Health-Gesetz vor

„Der Gesetzgeber will die Einführung insbesondere medizinischer Anwendungen der Telematikinfrastruktur im deutschen Gesundheitswesen mit Entschiedenheit vorantreiben. Daran lässt der Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums für ein sogenanntes E-Health-Gesetz keinen Zweifel. Dabei ist es grundsätzlich richtig, Patienten und Ärzten zügig sinnvolle medizinische Anwendungen über die Telematikinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Höchst problematisch ist jedoch die Wahl der Mittel.“ Das sagte Dr. Franz-Joseph Bartmann, Sprecher für Telemedizin und Telematik im Vorstand der Bundesärztekammer. Bartmann verwies in diesem Zusammenhang auf die von der Bundesärztekammer vorgelegte Stellungnahme zu dem Referentenentwurf, in der unter anderem die in dem Gesetzentwurf enthaltenen Malus-Regelungen kritisiert werden.

BÄK legt Stellungnahme zu E-Health-Gesetz vor

Arzneimittel

AkdÄ startet Projekt zur Erfassung und Bewertung von Medikationsfehlern

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekts1 führt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) seit Anfang dieses Jahres ein Projekt zur systematischen Erfassung und Bewertung von Medikationsfehlern durch. In dem AkdÄ-Projekt sind Ärzte aufgerufen, Medikationsfehler und daraus resultierende unerwünschte Wirkungen zusätzlich innerhalb des bereits existierenden Spontanmelde-systems zu berichten. Aus der systematischen Analyse dieser Meldungen sollen Ansätze zur Vermeidung von Medikationsfehlern entwickelt werden. 

AkdÄ startet Projekt zur Erfassung und Bewertung von Medikationsfehlern

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118.Deutscher Ärztetag
118. Deutscher Ärztetag 2015
Informationen zu Ebola

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt auf seiner Internetseite Informationsmaterial zu Ebola bereit, unter anderem Antworten auf häufig gestellte Fragen, Informationen zu den Ebola-Fällen in den USA und Spanien sowie Hinweise zum Umgang mit Ebola-Verdachtsfällen. Desweiteren informiert das RKI über Diagnostik und Umgang mit Probenmaterial, Prävention und Bekämpfungsmaßnahmen sowie Therapie und Forschung weiter

Fortbildungsveranstaltungen der AkdÄ
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Datenbank "Fachberufe im Gesundheitswesen"

Die in der Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen zusammengeschlossenen Verbände stellen in der Datenbank "Fachberufe im Gesundheitswesen" ihre Berufe dar. Zugleich ermöglicht die Datenbank einen Vergleich der verschiedenen Berufe.

Richtlinien zur Organtransplantation
Vertrauensstelle „Transplantationsmedizin“

Die Prüfungskommission und die Überwachungskommission haben eine unabhängige Vertrauensstelle „Transplantationsmedizin“ zur (auch anonymen) Meldung von Auffälligkeiten und Verstößen gegen das Transplantationsrecht eingerichtet.

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