Bundesärztekammer

Sprungmarken

Schriftgrößenauswahl

AAA

EnglishFrançais

Zielgruppenauswahl



Sie befinden sich hier:

Home

Patienteninformation

„Medikamente sicher einnehmen“

Schätzungsweise nimmt etwa die Hälfte der Patienten ihre dauerhaft verordneten Arzneimittel nicht richtig ein. Ein zu umfangreicher Medikamentenplan, die Hektik des Alltags oder schlichtweg Vergesslichkeit können Gründe dafür sein. Etliche Patienten haben außerdem Probleme mit ihren  Augen oder Händen, was die fachgerechte Einnahme zusätzlich behindert. Die Patienteninformation „Medikamente sicher einnehmen“, ein Service der Bundesärztekammer, erklärt in verständlicher Weise, was der Patient bei der Einnahme von Medikamenten zu seiner eigenen Sicherheit beachten sollte.

„Medikamente sicher einnehmen“

Chefarztverträge

Statement von Dr. Frank Ulrich Montgomery zur aktuellen Berichterstattung über Bonizahlungen bei Chefarztverträgen:

"Die Ärzteschaft hat in der Vergangenheit mehrfach darauf hingewiesen, dass die ärztliche Arbeit nicht vorrangig von wirtschaftlichen Kriterien geleitet werden darf. Die Bundesärztekammer bewertet daher die Bindung der dem Chefarzt eingeräumten möglichen Boni an die Einhaltung von vorrangig ökonomisch ausgerichteten Zielgrößen im Rahmen von Chefarztverträgen als höchst bedenklich. Bereits 2002 hat die Bundesärztekammer in einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Verband der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands und dem Marburger Bund die in Vertragsmustern der Deutschen Krankenhausgesellschaft vorgesehenen Empfehlungen für variable Vergütungsbestandteile im Sinne von erfolgsabhängigen Boni-Zahlungen strikt abgelehnt. Dennoch bieten viele Krankenhäuser neu einzustellenden Chefärzten solche Verträge an."

Statement von Dr. Frank Ulrich Montgomery zur aktuellen Berichterstattung über Bonizahlungen bei Chefarztverträgen:

Interdisziplinäres Forum der Bundesärztekammer

Individualisierte Medizin – kein Allheilmittel, aber Forschungsbereich mit Potential

Die sogenannte „individualisierte Medizin“ ist durch rasante Fortschritte in der Molekulargenetik zu einem regelrechten Modethema geworden. Dabei steht individualisierte oder auch personalisierte Medizin für den Ansatz, mit Hilfe genetischer Marker, sogenannter Biomarker, und anderer Diagnostik zu ermöglichen, dass der individuelle Patient das richtige Arzneimittel in angemessener Dosierung zum richtigen Zeitpunkt erhält. Bereits vor der Anwendung eines Arzneimittels wird geprüft, ob es für den Einzelnen überhaupt geeignet ist. Fachleute warnen aber vor übersteigerten Erwartungen an die bislang zur Verfügung stehenden Wirkstoffe. Insbesondere in der Krebstherapie sei die Bezeichnung personalisierte Medizin bedenklich. „Vieles, was unter diesem Begriff subsumiert wird, klingt zwar attraktiv, ist aber durch klinische Studien wenig oder gar nicht belegt", sagte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, bei einem Symposium der AkdÄ im Rahmen des 36. Interdisziplinären Forums der Bundesärztekammer in Berlin.

Individualisierte Medizin – kein Allheilmittel, aber Forschungsbereich mit Potential

Interdisziplinäres Forum der Bundesärztekammer

Mehr Studien über Wirkung von Alternativmedizin notwendig

Es ist verständlich, dass sich Krebskranke aus Angst vor Radikaloperationen, Chemotherapie und Strahlentherapie nach Alternativen umsehen. „Aber die Ablehnung effektiver Therapien zu Gunsten von pseudomedizinischen Methoden ohne Wirksamkeitsnachweis kann neben psychischer oder finanzieller Ausbeutung gerade im Bereich der Onkologie unter Umständen sogar zum Tod führen“, warnte Prof. Dr. Karsten Münstedt, Oberarzt am Universitätsklinikum Gießen und Marburg, auf dem 36. Interdisziplinären Forum „Fortschritt und Fortbildung in der Medizin“  der Bundesärztekammer.

Mehr Studien über Wirkung von Alternativmedizin notwendig

Interdisziplinäres Forum der Bundesärztekammer

Menschen mit Behinderung: Fachleute warnen vor Versorgungslücken

 Die Behandlung gesundheitlicher Probleme von Erwachsenen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung stellt noch immer eine besondere Herausforderung für Ärztinnen und Ärzte dar. Besonders beim Übergang von der Kinder- und Jugendmedizin in die Erwachsenenbehandlung tut sich eine beträchtliche Versorgungslücke auf. „Dieses Defizit ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Medizinstudium, Weiterbildung sowie die große Palette ärztlicher Fortbildungen auf diesem Teilgebiet kaum spezialisierte Inhalte bereitstellen“, erklärte Dr. Peter Martin, Chefarzt der Séguin-Klinik für Menschen mit schwerer geistiger Behinderung in Kork, auf dem 36. Interdisziplinären Forum „Fortschritt und Fortbildung in der Medizin“ in Berlin.

Menschen mit Behinderung: Fachleute warnen vor Versorgungslücken

Interdisziplinäres Forum der Bundesärztekammer

Wenn die Seele nicht vergessen kann

Nach dem Schock folgt oft das jahrelange Trauma – Opfer von Unfällen oder Gewaltverbrechen wie Überfälle, Vergewaltigung, Kriegserlebnisse oder Terroranschläge leiden mitunter jahrelang an den Spätfolgen des erlebten Traumas. Dabei sind die sogenannten posttraumatischen Belastungsstörungen mittlerweile gut behandelbar. Präventive Maßnahmen bzw. eine therapeutische Akut- und Langzeitbehandlung könnten Leiden verhindern oder lindern, wie Experten auf dem 36. Interdisziplinären Forum „Fortschritt und Fortbildung in der Medizin“ der Bundesärztekammer in Berlin berichteten.

Wenn die Seele nicht vergessen kann

Interdisziplinäres Forum der Bundesärztekammer

BÄK-Vize Kaplan: „Fortbildung ist gelebter Patientenschutz“

„Für uns Ärzte ist es eine Selbstverständlichkeit, uns mit Fortbildung fachlich fit zu halten und den ständigen Austausch mit Kollegen zu pflegen. Auf Fachsymposien, in E-Learning-Kursen oder in  Qualitätszirkeln erweitern wir fortwährend unser Wissen. Das ist gelebter Patientenschutz und darauf lohnt es sich, in Zeiten politischer Debatten über die Patientenrechte in Deutschland deutlich hinzuweisen.“ Das betont der Vize-Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Dr. Max Kaplan, anlässlich des morgen beginnenden 36. Interdisziplinären Forums, dem zentralen Fortbildungskongress der BÄK, in Berlin. Ohne regelmäßige Fortbildung sei sinnvolle ärztliche Tätigkeit bei der rasanten Entwicklung der Medizin gar nicht vorstellbar. „Ärzte müssen nicht nur im eigenen Fach, sondern auch in benachbarten Disziplinen den Stand der Wissenschaft im Blick behalten. Das erklärt auch das enorme Interesse der Fortbildungsbeauftragten der Ärztekammern an dem fächerübergreifend ausgerichteten Fortbildungskongress der Bundesärztekammer“, sagt Kaplan, der auch Vorsitzender des Deutschen Senats für ärztliche Fortbildung der BÄK ist.

BÄK-Vize Kaplan: „Fortbildung ist gelebter Patientenschutz“

Bookmarkservice

zum Anfang der Seite

Arztsuche

Globalnavigation


Kontext-Informationen der Seite


Evaluation der Weiterbildung

Mobile Website der BÄK für Smartphones

 
Die Internetseite der Bundesärztekammer kann ab sofort auch in einem angepassten Format für Smartphones abgerufen werden. Die Adresse lautet m.baek.de.

BÄK interaktiv
Unsere Meldungen auf Twitter
Unsere Videoclips auf Youtube
Datenbank "Fachberufe im Gesundheitswesen"

Die in der Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen zusammengeschlossenen Verbände stellen in der Datenbank "Fachberufe im Gesundheitswesen" ihre Berufe dar. Zugleich ermöglicht die Datenbank einen Vergleich der verschiedenen Berufe.

Richtlinien zur Organtransplantation
Deutsches Ärzteblatt
Arzneimittelkommission
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

Wiederholung der Hauptnavigation

Bundesärztekammer

Ärztetag

Ärztestatistik

BÄK-Infodienste

Gesundheitspolitik

Medizin & Ethik

Richtlinien, Leitlinien, Empfehlungen

Landesärztekammern