Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit

Die Zahl der Ärztinnen und Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit - soweit sie bei den Landesärztekammern registriert sind - hat sich im Jahr 2000 um 3,3 % erhöht. Dies entspricht 2 398 Ärztinnen und Ärzten. Da 88 % der Steigerung der Anzahl der Ärztinnen und Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit auf die Altersgruppe der mindestens 60-Jährigen entfallen, ist davon auszugehen, dass die Zahl der in Ruhestand gegangenen Ärztinnen und Ärzte zugenommen hat.

Die Zahl der Ärztinnen und Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit - soweit sie bei den Landesärztekammern registriert sind - hat sich im Jahr 2000 um 3,3 % erhöht. Dies entspricht 2 398 Ärztinnen und Ärzten. Der Zuwachs liegt zwar höher als im Jahr 1999, aber immer noch unter dem Durchschnitt seit 1990 in Höhe von 3,8 %. Da 88 % der Steigerung der Anzahl der Ärztinnen und Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit auf die Altersgruppe der mindestens 60-Jährigen entfallen, ist davon auszugehen, dass die Zahl der in Ruhestand gegangenen Ärztinnen und Ärzte zugenommen hat.

Von der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg liegen die Arbeitslosenzahlen, die jeweils im September eines Jahres erhoben werden, vor. Daraus ergibt sich, dass bis September 2000 ein weiterer Rückgang der arbeitslosen Ärztinnen und Ärzte festzustellen ist. Es wurden noch 7 272 arbeitslose Ärztinnen und Ärzte gemeldet. Dies ist ein Rückgang von 702 Ärztinnen und Ärzten bzw. 8,8 % gegenüber dem Vorjahr. Zur Zeit liegt das Verhältnis von arbeitslosen Ärztinnen und Ärzten zu berufstätigen Ärztinnen und Ärzten bei 2,5 % und damit deutlich unter der allgemeinen Arbeitslosenquote.

Seit dem Höhepunkt der Arbeitslosigkeit im Jahr 1997 ist die Zahl der arbeitslosen Ärztinnen und Ärzte um 2 124 oder 22,6 % zurückgegangen. Besonders bemerkenswert ist, dass der Rückgang bei den Ärzten mit 1 207 seit 1997 viel stärker ausfällt als bei den Ärztinnen mit 917, obwohl ihr Anteil an allen arbeitslosen Ärztinnen und Ärzten nur bei aktuell 40,1 % liegt.

Trotzt der bereits mehrfach erwähnten Umstellungen kam es nur zu geringen Veränderungen bei den Anteilen der einzelnen Tätigkeitsbereiche an der Gesamtzahl der Ärztinnen und Ärzte. Sie verteilen sich jetzt wie folgt: ambulant 34,8 %, im Krankenhaus 37,8 %, in Behörden / Körperschaften 2,7 %, in sonstigen Bereichen 4,5 % und nicht ärztlich tätig 20,2 %.

Anzahl der als arbeitslos gemeldeten Ärztinnen und Ärzte [PDF]