26 Gesundheits- und Medienkompetenz Gesundheitsbildung bei Kindern und Jugendlichen gemeinsam stärken Bei dem Austausch mit den Bildungsministerinnen und -ministern der Länder wurden gemeinsam Strategien beraten, um insbesondere die Medienkompetenz junger Menschen zu stärken und einen bewussten Medienkonsum zu fördern. Vereinbart wurde, dass dieses Treffen den Auftakt für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Politik, Gesundheitswesen und Bildungseinrichtungen darstellt. Ziel sei es, Kinder und Jugendliche besser auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten. „Kinder und Jugendliche wachsen in einer digitalisierten Welt auf, die enorme Chancen, aber auch erhebliche Risiken birgt. Viele Jugendliche verbringen mehrere Stunden täglich vor dem Bildschirm. Studien zeigen deutlich: Ein übermäßiger Medienkonsum kann die körperliche und psychische Gesundheit gefährden. Deshalb müssen wir sie frühzeitig befähigen, digitale Medien reflektiert und maßvoll zu nutzen. Medienkompetenz ist Teil der Gesundheitskompetenz und sollte zur schulischen Grundbildung gehören“, betonte BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt anlässlich des Treffens mit der BMK. © dolgachov/iStock Getty-Images Für mehr Gesundheitsbildung von Kindern und Jugendlichen müssen das Bildungs- und das Gesundheitswesen stärker zusammenarbeiten. Im Rahmen der Bildungsministerkonferenz (BMK) fand deshalb am 16. Oktober 2025 ein länderoffener Austausch der Ministerinnen und Minister der Länder mit der Bundesärztekammer und Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen in Berlin statt. Seitens der BÄK nahmen unter anderem Präsident Dr. Klaus Reinhardt und Dr. Gerald Quitterer, Co-Vorsitzender des BÄK-Ausschusses „Public Health“, an dem Gespräch teil.
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