Tätigkeitsbericht 2025 der BAEK

44 Mit Beschluss des Vorstandes der Bundesärztekammer wurde im Mai 2025 das Qualitätssicherungsverfahren „Peer Review in der Medizin“(PRiM) veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die überarbeitete Version des BÄK-Curriculums und des Leitfadens „Ärztliches Peer Review“, auf deren Grundlage die (Landes-)Ärztekammern seit rund zehn Jahren PeerFortbildungen und die Durchführung von Peer-Review-Verfahren anbieten. Der Novellierung war die Empfehlung der Qualitätssicherungsgremien als auch der Ständigen Konferenz „Ärztliche Fortbildung“ vorausgegangen, das „Ärztliche Peer Review“ zu aktualisieren. Eine vom Vorstand der Bundesärztekammer eingesetzte Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von San.-Rat Dr. Josef Mischo wurde damit beauftragt, den spezifischen Mehrwert des Verfahrens in aktueller Form herauszuarbeiten. PRiM zielt auf die Verbesserung der Behandlungsqualität und zugleich der Qualitätskultur. Der Arbeitsgruppe war es wichtig, dass sich das PRiM-Verfahren mit dieser doppelten Zielsetzung von den gesetzlich verpflichtenden QS-Verfahren, die auf Qualitätskontrolle fokussieren, deutlich abhebt. Es knüpft direkt an das professionelle Selbstverständnis von Ärztinnen und Ärzten und der Gesundheitsfachberufe an: Die Sicherung der Versorgungsqualität ist Die Bundesärztekammer hat im Berichtsjahr eine überarbeitete Fassung ihres Leitfadens und des zugehörigen Fortbildungscurriculums zum Peer Review vorgelegt. Der neue Titel lautet PRiM – „Peer Review in der Medizin“. Das novellierte, freiwillige Verfahren zielt auf die fachlich fundierte Verbesserung der Qualität und der Qualitätskultur in der Versorgungspraxis durch die Beteiligten selbst. Peer Review in der Medizin PRiM – Qualitätssicherung mit Zukunft

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