Berlin - „Medizinstudierende aus ganz Deutschland melden sich bei Ärztekammern, Kliniken und Gesundheitsämtern und bieten Hilfe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie an. Es ist gut und richtig, dass die Bundesregierung mit einer rechtlichen Neuregelung möglichen negativen Folgen dieses selbstlosen Einsatzes für den weiteren Studienverlauf vorbeugen will.“ So kommentierte Dr. Heidrun Gitter, Vize-Präsidentin der Bundesärztekammer, den vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegten Verordnungsentwurf „zur Abweichung von der Approbationsordnung für Ärzte bei Vorliegen einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“. Der Entwurf sieht unter anderem Flexibilisierungen für den Beginn des Praktischen Jahres (PJ) und dessen inhaltliche Ausgestaltung vor. Zudem wird klargestellt, dass Krankenpflegedienst und Famulatur auch dann anrechnungsfähig sind, wenn sie während der Zeiten des eingestellten Lehrbetriebs abgeleistet...
BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat Ärzte im Ruhestand und Medizinstudenten zur Mithilfe im Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. "Wir sind für jede helfende Hand dankbar", so Reinhardt in einem Video-Appell. Interessierte sollten sich bei ihrer Landesärztekammer melden.
Berlin - Die komplexe Versorgung von schwerkranken Menschen erfolgt zunehmend im außerklinischen Bereich. Dies geht für die Beteiligten mit ethischen Herausforderungen und einem entsprechenden Unterstützungsbedarf einher. An dieser Stelle setzt Ethikberatung an, die das Ziel verfolgt, die ethische Kompetenz der beteiligten Personen zu fördern und sie in schwierigen ethischen Entscheidungssituationen zu unterstützen. Während im klinischen Bereich die unterschiedlichen Formen ethischer Entscheidungsunterstützung (z. B. Fallberatung, Fortbildungsangebote, ethische Leitlinien) mittlerweile breit etabliert sind, handelt es sich bei der Mehrzahl der Ethikberatungsangebote im außerklinischen Bereich um relativ junge und zum Teil sehr unterschiedliche Initiativen. Vor diesem Hintergrund hat sich die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO) in Ergänzung zu ihrer Stellungnahme zur Ethikberatung in der...
Berlin - Angesichts sich häufender Übernahmen von Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen durch Investoren, z.B. durch sogenannte Private-Equity-Gesellschaften, hat die Bundesärztekammer Transparenz über Trägerstrukturen von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) gefordert. Um mehr Klarheit für Patienten, Ärzte und politische Entscheidungsträger zu schaffen, spricht sich die BÄK in ihrer schriftlichen Stellungnahme zu einer Anhörung des Bundestags-Gesundheitsausschusses an diesem Mittwoch für ein öffentliches Register aus, in dem alle MVZ mit ihren Trägerstrukturen abgebildet sind.   Darüber hinaus sieht die Bundesärztekammer Bedarf für weitere gesetzgeberische Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene. Zu prüfen ist unter anderem, die Größe und den Versorgungsumfang von medizinischen Versorgungszentren (MVZ) zu begrenzen und die MVZ-Gründung durch Krankenhäuser an einen fachlichen und räumlichen Bezug zum...
Berlin - Zu der von der Bertelsmann-Stiftung vorgelegten Studie zur Risikoverteilung im dualen Krankenversicherungssystem erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt: „Die Auftragsarbeit der Bertelsmann-Stiftung ist ein Griff in die ideologische Mottenkiste und wurde offenbar in Unkenntnis des jüngsten Gutachtens der Wissenschaftlichen Kommission für ein modernes Vergütungssystem der Bundesregierung (KOMV) verfasst. Die KOMV hatte einer Vereinheitlichung der Systeme einstimmig eine Absage erteilt. Stattdessen spricht sie sich für den Erhalt des dualen Krankenversicherungssystems sowie für Reformen bei Gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und Privater Krankenversicherung (PKV) aus. Die Bertelsmann-Stiftung sollte sich an der Diskussion über praxistaugliche Lösungen beteiligen, statt ideologisch motivierte Debatten von vorgestern zu führen. Die Autoren der Bertelsmann-Studie selbst räumen ein, dass ihrer...
Berlin - Die wissenschaftliche Medizin muss weiterhin die Grundlage ärztlicher Tätigkeit bilden – das fordert die Bundesärztekammer (BÄK) in ihrer Stellungnahme „Wissenschaftlichkeit als konstitutionelles Element des Arztberufes“, die sie auf Empfehlung ihres Wissenschaftlichen Beirats vorgelegt hat. Um Schritt halten zu können mit dem enormen Erkenntniszuwachs und dem technischen Fortschritt, betont die BÄK in ihrer Stellungnahme, müssen Ärztinnen und Ärzte wissenschaftliche Informationen und ihre Quellen kritisch evaluieren und anwenden können. Der Grundstein für den Erwerb dieser Wissenschaftskompetenzen werde in der medizinischen Ausbildung gelegt. Die BÄK verweist gleichzeitig auf die Bedeutung der ärztlichen Weiter- und Fortbildung im Hinblick auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der im Studium erworbenen Kenntnisse. „Wissenschaftlichkeit und lebenslanges Lernen sind Kernelemente der ärztlichen Tätigkeit....
Berlin / Brüssel - Wie könnte eine europäische Strategie gegen Arzneimittel-Lieferengpässe aussehen? Diese Frage diskutierten Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am 23. Januar 2020 in Brüssel mit Vertretern von Europäischer Kommission, Europäischem Parlament und Ärzteschaft sowie Generikaherstellern und Krankenkassen. Liefer- und Versorgungsengpässe von Arzneimitteln sind in Deutschland und in vielen anderen EU-Staaten zu einem zunehmenden Problem für Patienten, Ärzte und Apotheker geworden. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Sie beinhalten unter anderem die Verlagerung der Produktion von Rohstoffen und Arzneimitteln ins außereuropäische Ausland, eine Marktkonzentration auf wenige Hersteller, Qualitätsprobleme und unzureichende Transparenz hinsichtlich bestehender oder drohender Engpässe. Verschiedene EU-Mitgliedstaaten haben Maßnahmen eingeführt oder erwägen diese. Hierzu zählen...
Berlin, 16.01.2020 - Zur Bundestagsentscheidung über die Neuregelung der Organspende erklärt Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer: "Die heutige Entscheidung des Bundestages ist sicher nicht das, was sich die schwerkranken Menschen auf der Warteliste erhofft haben. Auch die Ärzteschaft hatte sich für die Widerspruchslösung ausgesprochen. Die Widerspruchslösung hätte die Bürger in die Pflicht genommen, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden und so zu einer deutlichen Steigerung der Spenderzahlen führen können. Trotzdem ist das heute beschlossene Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft ein Fortschritt gegenüber der bisherigen Regelung. Sinnvoll ist insbesondere das vorgesehene Online-Register zur schnellen Feststellung der Spendebereitschaft.Die regelmäßige Abfrage der Organspendebereitschaft kann dazu beitragen, die Menschen stärker als heute für dieses wichtige Thema zu...
Berlin - Vor der abschließenden Beratung des Bundestages über die Neuregelung der Organspende erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt: „Die mehr als neuntausend Menschen auf der Warteliste sind unsere Patienten. Als Ärzte kennen wir nicht nur ihre körperlichen Leiden. Wir wissen auch um die seelische Belastung, die ein Leben auf der Warteliste mit sich bringt. Die Einführung der Widerspruchslösung verschafft diesen Menschen Hoffnung, sie gibt ihnen Mut und sie sendet ein starkes Signal der gesellschaftlichen Solidarität. Das sollten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages berücksichtigen, wenn sie über die Neuregelung der Organspende abstimmen. Die nach wie vor niedrigen Spenderzahlen zeigen, dass Aufklärungskampagnen und Informationsangebote allein nicht ausreichen. Mehr als 80 Prozent der Bürger sehen die Organspende positiv, aber nur ein Drittel besitzt einen Organspendeausweis. Die in fast allen...
Berlin - Der Umgang mit nicht einwilligungsfähigen Menschen an ihrem Lebensende stellt Angehörige und Ärzte vor schwierige und belastende Entscheidungen. Dies kann auch dann der Fall sein, wenn eine Patientenverfügung vorliegt. Entspricht der geäußerte Wunsch des Patienten seinen aktuellen Vorstellungen? Bezieht sich der niedergelegte Wille auf die konkrete Behandlungssituation? Für Klarheit kann das Konzept des Advance Care Planning (ACP) sorgen. Es setzt auf einen fortlaufenden Beratungs- und Dokumentationsprozess mit Hilfe von fachlich geschulten Gesprächsbegleitern und bezieht auch sich ändernde Behandlungspräferenzen des Patienten mit ein. Bereits im Jahr 2015 wurde mit dem Hospiz- und Palliativgesetz die Finanzierung von ACP in stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen verankert. Menschen in Einrichtungen des Betreuten Wohnens und in der häuslichen...

Health Technology Assessment

Zum Vorhaben der EU-Kommission zur Zentralisierung medizinischer Nutzenbewertungen (HTA)Fachliche Einschätzung der Bundesärztekammer vom 20.04.2018

Bundesweite Fortbildungssuche

Pilotprojekt für eine Übersicht aller in Deutschland von einer Landesärztekammer anerkannten Fortbildungsmaßnahmen www.baek-fortbildungssuche.de

Fortbildungsveranstaltungen der AkdÄ

Aktuelle Termine und Vorträge

Karriere trotz Teilzeit? Karriere in Teilzeit!

Zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, die trotz Teilzeittätigkeit eine Leitungsfunktion im Krankenhaus anstreben oder nach Erreichen einer Leitungsfunktion eine solche planen, beabsichtigt die Bundesärztekammer, eine Übersicht erfolgreicher Modelle aufzubauen.

Bitte melden Sie uns positive Beispiele unter Nennung der Fachrichtung und der Klinik an: karriere-in-teilzeit@baek.de.

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