Bundesärztekammer

Arztsuche

Arztsuche in Deutschland

Die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen der Regionen (normalerweise Bundesländer) in Deutschland sind die Einrichtungen, die als einzige die validen Angaben über die Qualifikation der in Deutschland tätigen Ärzte haben. Einige dieser Körperschaften haben bereits Arztsuchdienste aufgebaut, die im Internet für Patienten zugänglich sind. Andere geben bislang nur telefonisch Auskünfte über Ärzte. Wir bieten Ihnen von dieser Seite aus die Informationen zu den Suchdiensten in den einzelnen Regionen.Für weitere Informationen über die Arztsuche in einem Bundesland klicken Sie auf die entsprechende Fläche in der Kartendarstellung oder wählen Sie die Landesbezeichnung in der Hauptnavigation.
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Legende:

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Online-Arztsuche vorhanden

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telefonische Beratung bei der Suche nach einem Arzt


Die Arztsuche ist regional aus den Daten der entsprechenden Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen zusammengestellt und greift auf deren Daten zurück. Wenn Sie Ihren Eintrag im entsprechenden Arztsuchdienst nicht finden, wobei nicht alle Organisationen online vertreten sind, wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Ärztekammer oder KV.

Berlin - Gegen die komplette Schließung von Schulen hat sich Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt ausgesprochen. „Wenn ein Corona-Fall in einer Schule auftaucht, muss nicht direkt die Schule für 14 Tage geschlossen werden“, sagte Reinhardt in der Rheinischen Post (12.08.2020). Es reiche, wenn einzelne Klassen oder Kurse zuhause blieben. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die Schüler nur in diesen Gruppen zusammenkämen. Gleichzeitig regte er eine Verkürzung der Quarantäne-Zeit an: „Grundsätzlich halte ich 14 Tage Quarantäne für sehr lang bemessen. Es gibt inzwischen Studien, nach denen auch sieben Tage ausreichen, bis das Ansteckungsrisiko vorbei ist.“ In einem...

Berlin - Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt unterstützt die neu eingeführte Pflicht für einen einmaligen Corona-Test bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten. In der Debatte über einen verpflichtenden zweiten Test warnte er jedoch vor einem unrealistischen Streben nach einhundertprozentiger Sicherheit. Der Aufwand würde den Nutzen deutlich übersteigen. „Wir sind gut beraten, wenn wir mit der Pandemie pragmatisch umgehen und damit einen großen Teil der Infizierten schnell feststellen und isolieren können“, sagte er in einem Interview mit dem WDR Fernsehen.  „Viel wichtiger ist, dass wir den größeren Teil der Infizierten durch regelhafte Tests bei der Einreise aus Risikogebieten herausfiltern“, ergänzte Reinhardt in dem „Podcast für Deutschland“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (07.08.2020). Wenn es gelänge, 80 bis 90 Prozent der Infektionsketten zu unterbrechen, sei „schon ganz viel geleistet“, um die...
Berlin - Als „zumutbaren kleinen Eingriff“ beurteilt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt die ab dem Wochenende geltende Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Immerhin gehe es darum, Infektionsketten zu unterbrechen, sagte Reinhardt in einem Interview mit dem Deutschlandfunk (06.08.2020). Reinhardt sprach sich für eine pragmatische Herangehensweise aus. Es werde zwar nicht gelingen, alle Infizierten zu identifizieren. „Aber wenn wir einen hohen Prozentsatz erfassen, dann sind wir schon ein großes Stück weiter.“  Daneben gehe es jetzt vor allem darum, besonders vulnerable Personengruppen zu schützen. „Das bedeutet, dass alle, die mit diesen Personengruppen Umgang haben, zum Beispiel das Personal in der Altenpflege, das Pflegepersonal im Krankenhaus und das ärztliche Personal, regelmäßig getestet werden“, sagte Reinhardt. Ziel sei es, eine Weiterverbreitung des Virus gerade in diesen...
Berlin - „Kinder und Jugendliche gehören offensichtlich nicht zu den Risikogruppen der Corona-Pandemie. Wir müssen aber verhindern, dass sie durch Kitaschließungen und den stark eingeschränkten Präsenzbetrieb in den Schulen zu besonderen Verlierern der Corona-Krise werden.“ Das hat Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt in der gegenwärtigen Debatte über die Ausgestaltung des Kita- und Schulbetriebes nach den Sommerferien gefordert. Um das Infektionsrisiko zu vermindern, seien pragmatische Lösungen gefragt. „Masken in Aufenthaltsräumen und auf Schulhöfen können nützlich sein. Während des Unterrichts beeinträchtigen sie jedoch die Aufmerksamkeit, weil sie auf Dauer körperlich belastend sind. Sinnvoller ist es, besonders große Klassen zu trennen. Wir brauchen eine Bestuhlung mit möglichst großem Abstand, ausreichend Waschbecken und natürlich Seife für die Handhygiene sowie feste Zeiten für regelmäßiges Lüften“,...
Berlin - „Krankenhäuser müssen dem Patienten dienen, nicht dem Profit", fordert Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt mit Blick auf die Diskussion um eine Reform der Kliniklandschaft in Deutschland. „Ein Abbau der Versorgungskapazitäten, den uns immer wieder verschiedene politikberatende Stiftungen empfehlen, hätte bei uns im März und April zu gleichen Verhältnissen geführt wie in Spanien und Italien“, sagte Reinhardt im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (05.08.2020). Die Corona-Krise habe gezeigt, dass Deutschland sowohl bei den Klinikkapazitäten als auch bei der flächendeckenden ambulanten Versorgung im internationalen Vergleich gut aufgestellt sei. „Wir haben das schaffen können, weil wir uns in den letzten Jahren gegen die weitere Kommerzialisierung im Gesundheitswesen gestemmt haben, weil wir Kliniken als Einrichtung der Daseinsvorsorge sehen und nicht als Industriebetriebe", so Reinhardt. Es...
Berlin - Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat die Anti-Corona-Demonstrationen in Berlin am Wochenende als verantwortungslos kritisiert. Offenbar würden viele sinnvolle und vernünftige Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie von einem Teil der Bevölkerung nicht mehr akzeptiert, sagte Reinhardt in einem Interview mit dem Norddeutschen Rundfunk (02.08.2020). Forderungen aus der Politik nach härteren Strafen bei Verstößen gegen Corona-Regelungen will sich der BÄK-Präsident deshalb aber nicht anschließen. „Besser als Zwang und Sanktionen sind auf jeden Fall Einsicht und Freiwilligkeit.“ Reinhardt empfahl, durch kontinuierliche Aufklärung und Information der Bevölkerung für mehr Akzeptanz zu sorgen. Er sprach sich außerdem für zielgenaue Eindämmungsstrategien aus. „Das heißt zum Beispiel, dass man bei vermehrten Infektionen nicht einfach einen ganzen Landstrich in den Lockdown versetzt, sondern sich auf die...
Berlin - Eine „konzertierte Aktion“ zur Stärkung der Gesundheitsämter fordert Bundesärztekammer-Vizepräsidentin Dr. Heidrun Gitter. „Die Arbeitsbedingungen müssen attraktiver, die Vergütung konkurrenzfähiger und der Arbeitsplatz moderner werden“, sagte Gitter in einem Interview mit der Zeitung „DIE WELT“ (01.08.2020). Langfristig seien die Behörden nicht in der Lage, die hochgradig personalintensive Kontaktnachverfolgung zu stemmen, wie Umfragen zur Personalsituation zeigten. „Wir dürfen uns bei den Gesundheitsämtern nicht weiter von Notlösung zu Notlösung hangeln“, kritisierte Gitter.
Berlin - Ehrliche, verständliche und hintergründige Gespräche rund um das Thema Gesundheit – das verspricht der neue Podcast „Sprechende Medizin“ der Bundesärztekammer. Gelegenheitspatient Daniel Finger, nebenbei auch Moderator und Wissenschaftsjournalist, stellt die Fragen. Dr. Klaus Reinhardt, Hausarzt und Präsident der Bundesärztekammer, antwortet. Alle 14 Tage sprechen die beiden über Ärzte und Patienten, Medizin und Politik, Leiden und Linderung, Forschung und Fortschritt. Am 31. Juli geht es im Premieren-Podcast unter anderem um die Frage, warum ökonomisches Denken auch in der Gesundheitsversorgung seinen Platz hat, die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens aber das Patientenwohl gefährdet. „Medizin ist nicht der Versuch, einen Maximalerlös zu produzieren“, stellt Reinhardt klar. Ganz im Gegenteil: Die Renditeerwartungen von Investoren gefährdeten das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis. Pünktlich zum...
Berlin - „Aus ärztlicher Sicht ist es wünschenswert und vernünftig, dass sich alle Reiserückkehrer aus Risikoländern testen lassen sollen.“ Das sagte Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), zu der bundesweiten Testpflicht für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten, die nächste Woche in Kraft treten soll. Ob eine solche Verpflichtung rechtlich zulässig sei, müssten Juristen prüfen. „Natürlich gibt es bei den Tests angesichts der Inkubationszeit Unsicherheiten. Aber selbst wenn wir nur einen Teil der infizierten Rückkehrer entdecken, wäre das sinnvoll und ein Erfolg“, so Reinhardt im Interview mit der Passauer Neuen Presse (28.7.2020). Zwar halte er eine Reihentestung der gesamten Bevölkerung für unsinnig. Für Reiserückkehrer sei die Testung aber wichtig. „Und wer aus einem Hotspot wie dem Wolfgangsee zurückkehrt, sollte sich auf jeden Fall testen lassen. Jeder muss für sich und andere Verantwortung...
Berlin - Für eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb im kommenden Schuljahr hat sich Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt ausgesprochen. „Bevor wir etwa große Sportveranstaltungen wieder zulassen, müssen wir es den Kindern ermöglichen, wieder ganz normal zur Schule zu gehen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur (28.07.2020). Bei niedrigen Infektionszahlen hielte er es für verantwortungslos, Schulen geschlossen zu halten, so Reinhardt. Ohne ausreichend Unterricht über einen längeren Zeitraum drohten „enorme Folgeprobleme, etwa in Bezug auf die körperliche und psychische Entwicklung.“ Um das Infektionsrisiko in den Schulen zu vermindern, schlug Reinhardt eine Reihe von pragmatischen Lösungen vor: möglichst großen Abstand, regelmäßiges und ausreichendes Lüften oder geteilten Unterricht am Vor- und Nachmittag – selbst wenn das Mehrarbeit für die Lehrer bedeute.
Berlin - Seit einem Jahr können sich Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenhäuser und weitere Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche unter Voraussetzung des Paragrafen 218a durchführen, auf eine öffentliche Liste der Bundesärztekammer (BÄK) aufnehmen lassen. In ihrer Zwischenbilanz im Deutschen Ärzteblatt fordert BÄK-Vizepräsidentin Dr. Heidrun Gitter den Gesetzgeber auf, Ärztinnen und Ärzte besser vor aggressiven Abtreibungsgegnern zu schützen. „Frauen müssen in allen Belangen rund um einen Schwangerschaftsabbruch unterstützt werden“, so Gitter. „Wer den Frauen diese Möglichkeit anbietet, der darf nicht angefeindet oder in eine Schmuddelecke gestellt werden.“

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