Bundesärztekammer

Arztsuche

Arztsuche in Deutschland

Die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen der Regionen (normalerweise Bundesländer) in Deutschland sind die Einrichtungen, die als einzige die validen Angaben über die Qualifikation der in Deutschland tätigen Ärzte haben. Einige dieser Körperschaften haben bereits Arztsuchdienste aufgebaut, die im Internet für Patienten zugänglich sind. Andere geben bislang nur telefonisch Auskünfte über Ärzte. Wir bieten Ihnen von dieser Seite aus die Informationen zu den Suchdiensten in den einzelnen Regionen.Für weitere Informationen über die Arztsuche in einem Bundesland klicken Sie auf die entsprechende Fläche in der Kartendarstellung oder wählen Sie die Landesbezeichnung in der Hauptnavigation.
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Legende:

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Online-Arztsuche vorhanden

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telefonische Beratung bei der Suche nach einem Arzt


Die Arztsuche ist regional aus den Daten der entsprechenden Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen zusammengestellt und greift auf deren Daten zurück. Wenn Sie Ihren Eintrag im entsprechenden Arztsuchdienst nicht finden, wobei nicht alle Organisationen online vertreten sind, wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Ärztekammer oder KV.

Die Bundesärztekammer (BÄK) befürwortet grundsätzlich das Vorhaben der Bundesregierung, die infektionsschutzrechtlichen, medizinprodukte- und arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen an Corona-Testzentren zu konkretisieren. Zugleich kritisiert sie jedoch, dass die Gewährleistung der nunmehr vorgegebenen Verpflichtung zur Einhaltung dieser Anforderungen insbesondere auch sogenannten weiteren Anbietern obliegen soll, die aufgrund ihres Tätigkeitsspektrums bzw. ihrer originären Ausbildung keine medizinischen Kenntnisse besitzen.

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hält nach wie vor die Aufhebung der Impfpriorisierung für eine richtige Entscheidung, um die Impfkampagne deutlich zu beschleunigen – vorausgesetzt, es werde endlich genügend Impfstoffe beschafft. „Der Bedarf übersteigt die zur Verfügung stehenden Kapazitäten deutlich. Wenn wir Termine verschieben müssen, weil Lieferungen ausbleiben, führt das zu Frust bei den Patienten. Und diesen Frust bekommt als Erstes das Praxispersonal zu spüren. Daran muss sich schnell etwas ändern», sagte er der Rheinischen Post (09.06.2021).

Die Bundesärztekammer (BÄK) unterstützt ausdrücklich Konzepte für eine patientengerechte Reform der Notfallversorgung, die sich nach den Bedarfen und Bedürfnissen der Bevölkerung ausrichten. Maßgeblich dabei sei, die Menschen gezielt zu informieren, „an wen sie sich bei einem medizinischen Notfall oder einem akuten Behandlungsbedarf wenden können“, und klare und verständliche Strukturen zu schaffen, betont die BÄK in ihrer Stellungnahme zu Anträgen der Bundestagsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und FDP zur Notfallversorgung aus den Jahren 2018 und 2019. Zu den Anträgen findet am 9. Juni eine Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss des Bundestags statt.

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat sich dafür ausgesprochen, dass die Impfung von Kindern ab zwölf Jahren vorerst eine individuelle Entscheidung bleiben sollte – vor allem, um sie etwa aufgrund von Vorerkrankungen zu schützen. Das sagte er im Gespräch mit RBB-Inforadio (02.06.2021). Mit Blick auf die leichten Krankheitsverläufe bei der Mehrheit von Kindern und Jugendlichen müsse der Nutzen einer Impfung gegen das Risiko bisher unbekannter Nebenwirkungen abgewogen werden.

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat sich zuversichtlich gezeigt, dass in Deutschland jedes Jahr regelhaft gegen Corona geimpft werden könne. „Ich glaube schon, dass man das stemmen kann. Wir haben jedes Jahr 20 Millionen Influenza-Impfungen in den Herbstmonaten, die relativ ruhig neben dem normalen Betrieb laufen“, so der BÄK-Präsident. Allerdings sollten die Sommermonate genutzt werden, um die entsprechenden organisatorischen Vorbereitungen dafür zu treffen. Die Ärzteschaft stehe bereit, sich mit ihrer Expertise und Erfahrung einzubringen.

„Rauchen schadet der Gesundheit. Das ist hinlänglich bekannt – auch den meisten Raucherinnen und Rauchern. Häufig ist aber der Suchtdruck größer als der Wille und die Kraft, den Rauchstopp aktiv anzugehen. Professionelle Hilfe von Ärztinnen und Ärzten kann in solchen Fällen den Schritt in ein rauchfreies Leben erleichtern.“ Das betont Erik Bodendieck, Vorsitzender des Ausschusses „Sucht und Drogen“ der Bundesärztekammer anlässlich des heutigen Weltnichtrauchertags, der in diesem Jahr unter dem Motto „Commit to Quit“ (Sag ja zum Rauchverzicht) steht.

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat in einer Reaktion auf die Ergebnisse des Impfgipfels betont, dass die Datenlage zu Risiken und Nutzen einer möglichen Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen derzeit noch unzureichend sei. Man könne deshalb noch keine Empfehlung abgeben, sagte Reinhardt der Rheinischen Post (28.05.2021). Es sei deshalb richtig, dass die Ständige Impfkommission mit Bedacht analysiert, wie groß die Gefährdung der Kinder durch Sars-Cov-2 tatsächlich ist.

Die Bundesärztekammer unterstützt grundsätzlich die geplanten Änderungen der Coronavirus-Impfverordnung. Insbesondere den geplanten Einbezug von Betriebsärztinnen und -ärzten sowie rein privatärztlich tätiger Arztpraxen begrüßt sie ausdrücklich. Das könne dazu beitragen, das Impftempo in den nächsten Wochen massiv zu erhöhen, betont die BÄK in ihrer Stellungnahme zum Referentenentwurf einer Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung).

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat drei Kurzinformationen auf den neuesten Stand gebracht. Die Texte informieren leicht verständlich über das Krankheitsbild und die empfohlenen Behandlungsmöglichkeiten. Außerdem erfahren Betroffene und deren Angehörige, wo sie Hilfe finden und wie sie mit der Krankheit umgehen können. Die Infoblätter beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden nach einer strengen Methodik erstellt. Ärzte, Pflegekräfte und andere Fachleute können die überarbeiteten Kurzinformationen kostenlos herunterladen, ausdrucken und an Interessierte weitergeben.

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hält die Aufhebung der Impfpriorisierung grundsätzlich für richtig – vorausgesetzt, es gebe genügend Impfstoff für die Praxen. „Das ist im Moment aber noch nicht der Fall", betonte er gegenüber der Rheinischen Post (20.05.2021). „Einige Bundesländer haben die Impfreihenfolge dennoch freigegeben. Und so würden viele niedergelassene Kolleginnen und Kollegen förmlich überrannt. Wenn dann nicht alle Impfwilligen unmittelbar zum Zuge kommen, führe das natürlich zu Frust, der leider auch beim Praxispersonal abgeladen werde. „Das geht so nicht. Das ist belastend und behindert den Praxisbetrieb enorm", so Reinhardt.

Antigen-Schnelltests zum Nachweis einer Infektion mit SARS-CoV-2 können sowohl in professioneller als auch in Eigenanwendung durch Laien dabei helfen, die COVID-19-Pandemie einzuschätzen und zu bewältigen. Zu dieser Einschätzung kommt die Arbeitsgruppe „Teststrategie“ des Ärztlichen Pandemierats der Bundes­ärzte­kammer (BÄK). In einem Statement betonen die Autoren allerdings auch, dass die Tests immer eine konkrete Betrachtung des jeweiligen Anwendungsfalles erfordern und nur als Teil eines Bündels von Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wirken können.

Infos zu neuen Anwendungen und zur Bestellung finden Sie hier

 

Sprechende Medizin - Der Podcast mit
BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt

 

Informationen zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger finden Sie hier

 

Broschüre: Informationen zu HIV für die medizinische Praxis

"Doctors going digital: How to future-proof skills" Gemeinsame Konferenz von BÄK und CPME im assoziierten Rahmenprogramm der deutschen EU-Ratspräsidentschaft am 20. November 2020

Deklaration von Genf

Deklaration von Genf [PDF]

Berlin - Gemeinsame Erklärung von Bundesärztekammer, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesärztekammer, Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V., Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V., Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V., Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V., Arbeitsgemeinschaft der Ärzte staatlicher und kommunaler Bluttransfusionsdienste e.V., Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V., Berufsverband Deutscher Transfusionsmediziner e.V., ARGE Plasmapherese e.V.: Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Zulassungskriterien zur Blutspende bei sexuellem Risikoverhalten betonen die...

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hält die Entscheidung von Bund und Ländern für richtig, Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen dort zu ermöglichen, wo die Inzidenz von 100 unterschritten wird. „Wir dürfen darauf vertrauen, dass mit der wachsenden Immunisierung der Bevölkerung die dritte Welle endgültig abebbt“, sagte er in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (08.05.2021). Mit Blick auf die fortschreitende Impfkampagne zeigte er sich optimistisch, dass Mitte oder Ende Juli eine Herdenimmunität erreicht werden könnte.

Der 124. Deutsche Ärztetag hat bei seinen Beratungen am 4. und 5. Mai 2021 eine Reihe von gesundheits-, sozial- und berufspolitischen Beschlüsse gefasst: Der 124. Deutsche Ärztetag hat den Deutschen Bundestag und das Europäische Parlament dazu aufgerufen, Impfstoffpatente unter fairer Vergütung des geistigen Eigentums der Patentinhaber zumindest temporär freizugeben. Der bisherige Verlauf der Pandemie sowie die Entwicklung besorgniserregender Virusvarianten in Bevölkerungen mit unvollständiger bzw. nachlassender Immunität habe gezeigt, wie wichtig es ist, weltweit und unabhängig von der Wirtschaftskraft eines Landes möglichst schnell eine möglichst hohe Impfrate zu erreichen, so...

Der 124. Deutsche Ärztetag hat in Konsequenz aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von Februar 2020 zum assistierten Suizid die berufsrechtlichen Regelungen für Ärztinnen und Ärzte zur Suizidhilfe geändert. Paragraf 16 Satz 3 der (Muster-)Berufsordnung wird aufgehoben. Darin hieß es bislang: „Sie [Ärztinnen und Ärzte] dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“ Es entspreche ganz überwiegender Auffassung, dass § 16 Satz 3 der (Muster-)Berufsordnung in seiner bisherigen Fassung aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht aufrechterhalten werden könne“, begründete das Ärzteparlament seine Entscheidung.

Zwei Drittel der Landesärztekammern haben die (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) von 2018 bislang in das jeweilige Landesrecht umgesetzt. Basierend darauf hat der 124. Deutsche Ärztetag verschiedene Änderungen diskutiert und mehrheitlich beschlossen. „Das neue Weiterbildungssystem ist ein lebendiges und lernendes System“, betonte Prof. Dr. Henrik Herrmann, Co-Vorsitzender der Ständigen Konferenz (StäKo) „Ärztliche Weiterbildung“ der Bundesärztekammer und Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein.

124. Deutscher Ärztetag 05.05.2021

Digitale Anwendungen praxistauglich umsetzen

Der 124. Deutsche Ärztetag hat mit großer Mehrheit die Streichung von Sanktionen für Ärztinnen und Ärzte gefordert, die mit Fristen bei der Einführung digitaler Anwendungen verbunden sind. Digitale Anwendungen können die medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten unterstützen. Das vom Gesetzgeber vorgelegte Tempo berge jedoch die Gefahr, dass dadurch „notwendige Testungen zur Praktikabilität wie auch zur Patientensicherheit unterbleiben“, betonten die Abgeordneten.

Mobile Endgeräte

Die Internetseite der Bundesärztekammer kann auf allen Endgeräten gelesen werden unter  m.baek.de
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Deutsches Ärzteblatt

www.aerzteblatt.de

Arzneimittelkommission
der deutschen Ärzteschaft
www.akdae.de

Ärztliches Zentrum für
Qualität in der Medizin
www.aezq.de