Bundesärztekammer

Arztsuche

Arztsuche in Deutschland

Die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen der Regionen (normalerweise Bundesländer) in Deutschland sind die Einrichtungen, die als einzige die validen Angaben über die Qualifikation der in Deutschland tätigen Ärzte haben. Einige dieser Körperschaften haben bereits Arztsuchdienste aufgebaut, die im Internet für Patienten zugänglich sind. Andere geben bislang nur telefonisch Auskünfte über Ärzte. Wir bieten Ihnen von dieser Seite aus die Informationen zu den Suchdiensten in den einzelnen Regionen.Für weitere Informationen über die Arztsuche in einem Bundesland klicken Sie auf die entsprechende Fläche in der Kartendarstellung oder wählen Sie die Landesbezeichnung in der Hauptnavigation.
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Legende:

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Online-Arztsuche vorhanden

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telefonische Beratung bei der Suche nach einem Arzt


Die Arztsuche ist regional aus den Daten der entsprechenden Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen zusammengestellt und greift auf deren Daten zurück. Wenn Sie Ihren Eintrag im entsprechenden Arztsuchdienst nicht finden, wobei nicht alle Organisationen online vertreten sind, wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Ärztekammer oder KV.

Berlin, 18.10.2018 - „In der Arzneimitteltherapie lassen sich Nebenwirkungen nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist es, Patienten vor unnötigen Risiken zu schützen und die Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland weiter voranzubringen.“ Das sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery anlässlich des 5. Deutschen Kongresses für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie in Berlin. Montgomery hob die vielfältigen Maßnahmen zur Vermeidung von  Medikationsfehlern im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) hervor.

Selbstverständlich müssten aber auch die Arzneimittel selbst höchsten Qualitätsanforderungen genügen, sagte er mit Blick auf ...

Berlin - Dr. Josef Mischo, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sucht und Drogen, warnt eindringlich vor den gesundheitlichen Gefahren durch eine Legalisierung von Cannabis wie jetzt in Kanada: "Durch eine Legalisierung von Cannabis werden die gesundheitlichen Gefahren des Cannabiskonsums verharmlost und präventive Bemühungen im Suchtbereich konterkariert. Nach Einschätzung der Bundesärztekammer würde eine Legalisierung des Cannabiskonsums eine Zunahme der Konsumentenzahlen und des medizinischen Behandlungsbedarfs zur Folge haben. Gesundheitliche Risiken des Konsums bestehen insbesondere in Einschränkungen der Gedächtnisleistung, der Aufmerksamkeit und der Psychomotorik. Zudem können durch den Konsum hirnstrukturelle Veränderungen beobachtet werden. Darüber hinaus zeigen wissenschaftliche Studien einen deutlichen Anstieg des Risikos für psychotische Störungen und die Entwicklung...
Berlin - „Die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls (IHA) als sicheres Todeszeichen ist naturwissenschaftlich begründet.“ So lautet die Kernaussage einer wissenschaftlichen Übersichtsarbeit, die in dieser Woche im Deutschen Ärzteblatt erscheint und die im Auftrag des Vorstandes der Bundesärztekammer (BÄK) von einer Expertengruppe des Wissenschaftlichen Beirates der BÄK erstellt wurde. Die Autoren beantworten wichtige Fragen zu dem umgangssprachlich als „Hirntod“ bezeichneten IHA und stellen dessen medizinisch-naturwissenschaftliche Bedeutung als sicheres Todeszeichen fest. In Deutschland hat der Gesetzgeber der BÄK die Aufgabe übertragen, den Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft für die Regeln zur Feststellung des IHA in Richtlinien festzustellen. Die Richtlinie wurde zuletzt im Jahr 2015 auf Empfehlung eines Arbeitskreises des Wissenschaftlichen Beirats der BÄK mit Genehmigung des...
Berlin - Der Weltärztebund (World Medical Association, WMA) hat auf seiner Generalversammlung vom 03. bis 06. Oktober 2018 in Reykjavik die Dringlichkeit betont, sich weltweit der Gesundheit von Migranten, insbesondere von geflüchteten Menschen, anzunehmen und damit seine Forderungen aus dem Jahr 2016 erneuert. In der Resolution stellen die Delegierten fest, dass Migration eine globale Herausforderung ist. Ärztinnen und Ärzte müssten sich weltweit für das Recht jedes Einzelnen auf Gesundheit einsetzen. Zudem sollten sie sich gegen jegliche Vorgaben stellen, die diesem Grundrecht entgegenstehen. Darüber hinaus formulierten die Delegierten auf der Generalversammlung eine  Stellungnahme zum medizinisch-indizierten Schwangerschaftsabbruch, bzw. Empfehlungen zum Schutz werdender Mütter bei einer lebensbedrohlichen Schwangerschaft. In einer weiteren Stellungnahme beschäftigte sich der Weltärztebund mit Möglichkeiten und...
Online-Studiengang auf... 01.10.2018

Ein virtuelles Studium macht noch keinen echten Arzt

Berlin - Mit Skepsis betrachten Bundesärztekammer und die Deutsche Hochschulmedizin e.V. die Ankündigung eines in Malta angemeldeten, aber von Deutschland aus operierendem deutschen Unternehmens (Digital Education Holdings (DEH)) und eines Krankenhauskonzerns zur Etablierung eines privatwirtschaftlich organisierten Studiengangs in Humanmedizin. Obwohl bereits für die Zulassung zu diesem Studiengang in Deutschland geworben wird, sind viele Fragen zu Qualität und Ausgestaltung dieses in Malta akkreditieren Studiengangs noch unklar. DEH und der Krankenhauskonzern bieten ein Studienmodell an, das ausschließlich internetbasierte Lerneinheiten mit praktischen Ausbildungsanteilen kombinieren soll. Hierzu liegt bisher nur eine maltesische Akkreditierung für die ersten drei Jahre vor, die zum Abschluss mit dem Bachelor führen sollen. Eine Zulassung als Ärztin oder Arzt ist damit nicht möglich. Die Akkreditierung für einen...
Berlin - „Einfach nur traurig – oder depressiv?“ Diese Frage ist für viele Menschen nicht einfach zu beantworten. Hinzu kommt, dass manche Betroffene aus Angst vor Stigmatisierung erste Anzeichen einer Depression ignorieren. „Wir müssen diesen Menschen die Angst vor einem Arztbesuch nehmen und gesellschaftlicher Stigmatisierung entgegentreten“, sagte Dr. Ulrich Clever, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg und Vorstandsbeauftragter der Bundesärztekammer für ärztliche Psychotherapie, vor dem 15. Europäischen Depressionstag am 1. Oktober. Der Tag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Depression und Vorurteile“. „Depressionen lassen sich meist erfolgreich behandeln. Voraussetzung ist aber, dass den Betroffenen die Angst vor einem Arztbesuch genommen wird, sagte Clever. Patienten sowie ihr soziales Umfeld müssten wissen, dass eine Depression genau wie eine körperliche Erkrankung keine Frage von Schuld ist....
Berlin - Zu dem heute vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf für ein Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: „Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) bietet einige Ansätze, die Versorgung der Patienten zu verbessern. Zusätzliche Leistungen sollen in Teilen extrabudgetär vergütet, die Terminservicestellen zu echten Anlaufstellen in der Akut- und Notfallversorgung umgebaut und die Konzernbildung im ambulanten Sektor zumindest etwas eingedämmt werden. Alle diese Vorhaben laufen jedoch ins Leere, wenn sich die Politik nicht der dringenden Zukunftsfrage widmet, wie sie die gesundheitliche Versorgung in Deutschland auf Dauer sichern kann. Damit wir auch künftig eine gute medizinische Versorgung sicherstellen können, brauchen wir mehr Ärztinnen und Ärzte. Hier müssen Bund und Länder ansetzen und endlich die lange angekündigte Reform...
Berlin - „In einer Gesellschaft des langen Lebens wächst die Zahl alter und hochbetagter Menschen kontinuierlich. Demenz ist damit eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Viele Demenzkranke sind auf Hilfe im Alltag und Pflege angewiesen. Wir brauchen deshalb größere Anstrengungen für eine bestmögliche Betreuung dieser Menschen, um ihnen zu einem möglichst langen selbstbestimmten Leben in der Gesellschaft zu verhelfen“. Das sagte Dr. Max Kaplan, Vize-Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), anlässlich des morgigen Welt-Alzheimertages. „Ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von Demenzerkrankten sind Verfahren, die das Gedächtnis fördern und helfen, den Alltag besser zu bewältigen. Ärztinnen und Ärzte können Verfahren anbieten, die Erinnerungen wecken oder geistige Fähigkeiten anregen. Auch körperliche  Aktivität  und  Musik können dazu beitragen, den geistigen Abbau etwas aufzuhalten und ein eigenständiges...
Arzneiverordnungs-Report 2018... 20.09.2018

Hochpreistrend bei Arzneimitteln verschärft sich

Berlin - Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) inklusive der Zuzah- lung der Versicherten lagen 2017 bei 39,9 Milliarden Euro, ein deutliches Plus von 1,4 Milliarden Euro beziehungsweise 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Hauptursache dieses Anstiegs sind die patentgeschützten Arzneimittel, auf die im vergangenen Jahr 18,5 Milliarden Euro des GKV-Arzneimittelmarktes entfielen. Damit hat sich ihr Umsatzanteil in den letzten 20 Jahren von 33 Prozent auf 45 Prozent erhöht“, sagt Prof. em. Dr. med. Ulrich Schwabe, Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports 2018. Jürgen Klauber, ebenfalls Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports und Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), bestätigt die deutliche Verschiebung der Arzneimittelausgaben hin zu Hochpreistherapien für häufig kleinere Patientengruppen. „Einige Krankheitsgruppen zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders...
Jens Spahn macht Tempo. Fast im Wochentakt legt der Bundesgesundheitsminister neue Gesetzentwürfe vor, zuletzt einen zur Reform der Organspende. Die gute Nachricht für die schwerkranken Patienten auf den Wartelisten: Spahn greift einige langjährige Forderungen der Ärzteschaft auf. So sieht sein Entwurf  verbindliche Freistellungsregeln und mehr Einfluss für die Transplantationsbeauftragten vor. Hinzu kommt eine bessere finanzielle Vergütung für die Entnahmekrankenhäuser. Per Zeitungsinterview stieß Spahn dann auch noch eine Diskussion um die Einführung der Widerspruchslösung an – auch darauf hatte die Ärzteschaft schon lange gedrungen. „Freudig überrascht“ zeigt sich daher BÄK-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery im Interview (S. 8). Licht und Schatten gibt es dagegen bei einer weiteren Gesetzesinitiative aus dem Hause Spahn, dem „Terminservice- und Versorgungsgesetz“. Schatten werfen unter anderem die geplante...
Berlin - „In der digitalen Welt müssen wir Patientensicherheit neu denken. Einfache Gesundheitsapps können eine gesunde Lebensführung unterstützen, aber auch großen Schaden anrichten. Daher brauchen wir ein bundeseinheitliches Gütesiegel für digitale Gesundheitsanwendungen.“ Das fordert Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, zum Tag der Patientensicherheit am 17. September 2018. Zudem regte er die Einführung standardisierter Verfahren zur Bewertung digitaler Anwendungen im Hinblick auf Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und medizinische Qualität an. „Wenn diese Bewertungen dann in einer Positivliste verständlich und transparent aufbereitet werden, sind wir beim Schutz der Patienten einen großen Schritt weiter“, sagte Montgomery. Denkbar sei auch die Etablierung von Testregionen, in der Entwickler ihre Produkte erproben können. Montgomery verwies in diesem Zusammenhang auf die enorme Bandbreite...

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Deutsches Ärzteblatt

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der deutschen Ärzteschaft
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Ärztliches Zentrum für
Qualität in der Medizin
www.aezq.de