Bundesärztekammer

Arztsuche

Arztsuche in Deutschland

Die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen der Regionen (normalerweise Bundesländer) in Deutschland sind die Einrichtungen, die als einzige die validen Angaben über die Qualifikation der in Deutschland tätigen Ärzte haben. Einige dieser Körperschaften haben bereits Arztsuchdienste aufgebaut, die im Internet für Patienten zugänglich sind. Andere geben bislang nur telefonisch Auskünfte über Ärzte. Wir bieten Ihnen von dieser Seite aus die Informationen zu den Suchdiensten in den einzelnen Regionen.Für weitere Informationen über die Arztsuche in einem Bundesland klicken Sie auf die entsprechende Fläche in der Kartendarstellung oder wählen Sie die Landesbezeichnung in der Hauptnavigation.

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Legende:

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Online-Arztsuche vorhanden

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telefonische Beratung bei der Suche nach einem Arzt


Die Arztsuche ist regional aus den Daten der entsprechenden Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen zusammengestellt und greift auf deren Daten zurück. Wenn Sie Ihren Eintrag im entsprechenden Arztsuchdienst nicht finden, wobei nicht alle Organisationen online vertreten sind, wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Ärztekammer oder KV.

Berlin - Das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient könnte durch ein geplantes Gesetz des Bundesjustizministeriums zur Umsetzung einer EU-Richtlinie massiv gefährdet werden. Davor hat die Bundesärztekammer in ihrer schriftlichen Stellungnahme zu dem Referentenentwurf eines Gesetzes „zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/943 zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger Nutzung und Offenlegung“ gewarnt. Nachbesserungen seien dringend erforderlich.

Die bereits im Jahr 2016 beschlossene EU-Richtlinie sowie der vom Bundesjustizministerium vorgelegte Referentenentwurf sehen vor, dass die Geschäftsgeheimnisse von Unternehmen...

„Viele gute Neuregelungen – aber warum nicht für alle?“ So lässt sich die Stellungnahme der Bundesärztekammer (BÄK) zu dem Referentenentwurf für ein Pflegepersonal-Stärkungsgesetz zusammenfassen, die sie im Vorfeld der Anhörung im Bundesgesundheitsministerium am 13. Juli 2018 in Berlin veröffentlicht hat. Darin bezeichnet die BÄK die vorgesehene Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus der bisherigen Krankenhausfinanzierungssystematik als einen Paradigmenwechsel. Es böte sich die Chance, den Fokus von einem rein preisgetriebenen Wettbewerb hin zu einer deutlich stärker versorgungsorientierten Ausgestaltung zu setzen. Dies werde allerdings nur gelingen, wenn mit dem geplanten Schritt alle in den Kliniken tätigen Gesundheitsberufe erfasst werden, so die BÄK.
Welt-Drogentag 2018 25.06.2018

Finger weg von Drogen

Berlin - „Finger weg von jeglichen Drogen.“ Dazu rufen Dr. Josef Mischo und Erik Bodendieck, beide Vorsitzende der Bundesärztekammer-Arbeitsgruppe „Sucht und Drogen“, zum Welt-Drogentag am 26. Juni auf. Das gelte für sogenannte legale Drogen wie Tabak und erst recht für illegale Substanzen. Dabei solle auch der Konsum von Cannabis nicht verharmlost werden. „Je jünger die Konsumenten, desto schwerwiegender die Folgen“, so Mischo.Durch eine Legalisierung von Cannabis würden die gesundheitlichen Gefahren des Cannabiskonsums verharmlost und präventive Bemühungen im Suchtbereich konterkariert, heißt es dazu in einer Stellungnahme der Bundesärztekammer (BÄK) zur öffentlichen Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags am 27. Juni 2018. Nach Einschätzung der BÄK würde eine Cannabis-Freigabe zu steigenden Konsumentenzahlen führen und den medizinischen Behandlungsbedarf erhöhen. Die jüngst vorgelegte und vom...
Berlin - Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin hat vier Kurzinformationen auf den neuesten Stand gebracht. Auf zwei Seiten informieren die Patientenmaterialien verständlich über die Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs in verschiedenen Stadien, die Einnahme von Opioiden bei chronischen Schmerzen und die Rechte von Patientinnen und Patienten bei der Teilnahme an klinischen Studien. Alle Texte beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen und werden nach einer strengen Methodik erstellt.Ärzte, Pflegekräfte und andere medizinische Fachleute können die neuen Kurzinformationen kostenlos herunterladen, ausdrucken, an Interessierte weitergeben oder im Wartebereich auslegen. Die Kurzinformationen: Verdacht auf Prostatakrebs – und nun? und Leben mit Prostatakrebs Die beiden Informationsblätter geben einen Überblick über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bei Prostatakrebs. Das eine richtet sich...
Beschlüsse sind nur etwas Wert, wenn sie auch umgesetzt werden“, stellt Prof. Dr. Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, im Interview in der aktuellen Ausgabe des BÄKground fest. Konkret bezieht er sich damit auf den 121. Deutschen Ärztetag. Das Ärzteparlament hat in Erfurt eine Reihe von Entscheidungen mit großer Tragweite gefällt. So ebnete es den Weg für die ausschließliche Fernbehandlung. In Zukunft werden Ärzte ihre Patienten im Einzelfall auch ohne vorherigen persönlichen Kontakt beraten und behandeln können. Damit schafft die Ärzteschaft die Voraussetzung dafür, den Digitalisierungsprozess der Medizin selbst zu gestalten – wobei der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient weiterhin der Goldstandard ärztlichen Handelns bleiben wird. Einen Beratungsschwerpunkt bildeten die psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Etwa ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland ist inzwischen jedes Jahr von...
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) hat heute die „Richtlinie zur Entnahme und Übertragung von menschlichen Keimzellen im Rahmen der assistierten Reproduktion“ veröffentlicht. Mit der vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut erstellten Neufassung wird die bisherige „(Muster-)Richtlinie zur Durchführung der assistierten Reproduktion" gegenstandlos. Dazu Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: „Mit dieser Richtlinie übernimmt die Ärzteschaft weiter Verantwortung für die medizinisch-wissenschaftlichen Belange der Reproduktionsmedizin und schafft transparente, bundeseinheitliche Regelungen für Ärzte und Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch. Die Richtlinie verzichtet ganz bewusst auf eine Interpretation von rechtlich nicht eindeutig geregelten, häufig gesellschaftspolitischen Fragen in diesem Bereich. Diese zu beantworten ist und bleibt...
Berlin – Für ein Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte in Deutschland haben sich anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am kommenden Donnerstag (31.05.2018) Dr. Josef Mischo und Erik Bodendieck, Vorsitzende der Bundesärztekammer-Arbeitsgruppe Sucht und Drogen, ausgesprochen. Der in der letzten Legislaturperiode vom Kabinett verabschiedete Gesetzentwurf für ein Verbot der Tabakaußenwerbung wurde vom Deutschen Bundestag nicht beraten. „Man muss sich fragen, ob hier wirtschaftlichen Interessen ein höherer Stellenwert eingeräumt wird, als der Gesundheit der Bevölkerung“, kritisiert Bodendieck. „Deutschland sollte nicht als letztes europäisches Land Tabakaußenwerbung erlauben, sondern vielmehr seinen Bürgerinnen und Bürgern den bestmöglichen Gesundheitsschutz bieten“, ergänzte Mischo. Ein Tabakwerbeverbot sei eine gezielte Präventionsmaßnahme, mit der tabakbedingte Erkrankungen eingedämmt werden können. Auch würden mit...
Organtransplantation 16.05.2018

Prüfgremien legen Berichte vor

Berlin - Die Prüfungskommission und die Überwachungskommission in gemeinsamer Trägerschaft von Bundesärztekammer, GKV-Spitzenverband und Deutscher Krankenhausgesellschaft haben ihre Kommissionsberichte zu den Prüfungen des Herztransplantationsprogramms am Herz- und Diabeteszentrum NRW der Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum am Standort Bad Oeynhausen, des Lungentransplantationsprogramms und des Nieren- und des Pankreastransplantationsprogramms am Universitätsklinikum Freiburg, zu den Prüfungen der Lebertransplantationsprogramme am Universitätsklinikum Leipzig und am Universitätsklinikum Rostock, der Nierentransplantationsprogramme am Klinikum Bremen-Mitte und am Universitätsklinikum Halle (Saale) sowie zu den Prüfungen der Nieren- und der Pankreastransplantationsprogramme am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein am Campus Kiel und am Universitätsklinikum Köln-Lindenthal veröffentlicht. Bei keiner dieser...
Der 121. Deutsche Ärztetag 2018 hat eine Stärkung der neutralen Information, der individuellen Beratung und der Hilfeleistung für Frauen in Konfliktsituationen gefordert. Ärztinnen und Ärzte in Praxen und Kliniken benötigten Rahmenbedingungen, die es ihnen ermöglichen, sich Zeit für die individuelle Beratung ratsuchender Frauen zu nehmen, heißt es in der mit der großer Mehrheit angenommen Entschließung. Darüber hinaus seien die in Deutschland entwickelten Strukturen mit qualifizierten Beratungsstellen und Hilfsangeboten weiter zu fördern und wo erforderlich auszubauen. Der Entscheidung der Frau über den Abbruch müsse eine ergebnisoffene und unabhängige Beratung vorausgehen, die von geeigneten Hilfsangeboten begleitet werde, so der Ärztetag. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt im Internet umfangreiche Informationen zum Thema Schwangerschaftskonflikt und Schwangerschaftsabbruch bereit und...
121. Deutscher Ärztetag ... 11.05.2018

Ärztetag in Erfurt beendet, auf Wiedersehen in Münster

Mit den Beratungen zur (Muster-)Weiterbildungsordnung ist der 121. Deutsche Ärztetag zu Ende gegangen. 250 Delegierte aus ganz Deutschland haben vom 08. bis 11. Mai zahlreiche gesundheits- sozial- und berufspolitische Themen beraten. Der nächste Deutsche Ärztetag findet vom 28. bis 31. Mai 2019 in Münster statt.
Terminservicestellen sind der falsche Weg, um Wartezeiten auf Arzttermine zu verkürzen. Das betonte der 121. Deutsche Ärztetag in Erfurt. Mit ihren unangemessen hohen Kosten entzögen diese Verwaltungsstellen im Gegenteil dem Gesundheitssystem Mittel, die dann für die Versorgung fehlten. Heute seien bei den Vertragsärzten Arbeitszeiten von 50 Wochenstunden und mehr die Regel. Die politische Vorstellung, diese durch ein Gesetz verlängern zu wollen, sei populistisch und besonders unter Budgetbedingungen ungeeignet und realitätsfremd. Die Abgeordneten wiesen darauf hin, dass bereits heute bis zu 25 Prozent der ärztlichen Leistungen nicht bezahlt würden. Gleichzeitig verwahrt sich der Ärztetag gegen weitere Bestrebungen, durch sozialrechtliche Vorgaben den Nachweis zusätzlicher Qualifikationen zur Abrechnung von ärztlichen Leistungen zu verlangen. Ärzte müssten ihre in der Facharztweiterbildung erworbenen und in der...

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Deutsches Ärzteblatt

www.aerzteblatt.de

Arzneimittelkommission
der deutschen Ärzteschaft
www.akdae.de

Ärztliches Zentrum für
Qualität in der Medizin
www.aezq.de