Bundesärztekammer

Arztsuche

Arztsuche in Deutschland

Die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen der Regionen (normalerweise Bundesländer) in Deutschland sind die Einrichtungen, die als einzige die validen Angaben über die Qualifikation der in Deutschland tätigen Ärzte haben. Einige dieser Körperschaften haben bereits Arztsuchdienste aufgebaut, die im Internet für Patienten zugänglich sind. Andere geben bislang nur telefonisch Auskünfte über Ärzte. Wir bieten Ihnen von dieser Seite aus die Informationen zu den Suchdiensten in den einzelnen Regionen.Für weitere Informationen über die Arztsuche in einem Bundesland klicken Sie auf die entsprechende Fläche in der Kartendarstellung oder wählen Sie die Landesbezeichnung in der Hauptnavigation.
ArztsucheBremerhavenSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinBremenHamburgBaden-WürttembergNiedersachsenHessenBayernBerlinBrandenburgNordrhein-WestfalenThüringenMecklenburg-VorpommernSaarlandRheinland-Pfalz





Legende:

=

Online-Arztsuche vorhanden

=

telefonische Beratung bei der Suche nach einem Arzt


Die Arztsuche ist regional aus den Daten der entsprechenden Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen zusammengestellt und greift auf deren Daten zurück. Wenn Sie Ihren Eintrag im entsprechenden Arztsuchdienst nicht finden, wobei nicht alle Organisationen online vertreten sind, wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Ärztekammer oder KV.

Berlin - Mit „größter Verwunderung“ hat die Bundesärztekammer (BÄK) die Regeln zur Testung des Praxispersonals zur Kenntnis genommen, die sich aus der aktuellen Änderung des Infektionsschutzgesetzes ergeben. „Es ist völlig unverständlich und medizinisch nicht nachvollziehbar, warum 3-fach geimpfte Teams einer Praxis täglich getestet werden sollen. Zudem sollen dann noch die Ergebnisse an völlig überlastete Gesundheitsämter gemeldet werden. Hinweisen müssen wir außerdem darauf, dass hierfür nicht ausreichend Testmaterial zur Verfügung stehen wird“, heißt es in einem Schreiben der BÄK an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, an die Parteivorsitzenden der „Ampelkoalition“ sowie an...

Kompetenten Umgang mit Sterbewünschen sicherstellen und Suizidprävention ausbauen / Infos und Angebote der Hospizarbeit und Palliativversorgung allen zugänglich machen / HPG dringend auf den Prüfstand stellen / Ehrenamt stärken und entsprechende Rahmenbedingungen weiter verbessern.

Forschungspreis 23.11.2021

Herbert-Lewin-Preis 2021 verliehen

Zum achten Mal wird heute in Berlin der Herbert-Lewin-Preis zur Aufarbeitung der Geschichte der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus verliehen. Mit dem vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Bundesärztekammer (BÄK), der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) ausgeschriebenen Forschungspreis wurde die gemeinsame wissenschaftliche Arbeit eines Kinderarztes und einer Biochemikerin prämiert.

Dringender Appell von Bundesärztekammer, Hartmannbund e. V., Hausärzteverband e. V., NAV-Virchow-Bund e. V., Spitzenverband Fachärzte Deutschland e. V. und dem Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission, Prof. Dr. Thomas Mertens: Die Entwicklung der Infektionszahlen ist hochdramatisch. Immer mehr Menschen infizieren sich mit dem Corona-Virus. Viele Krankenhäuser sind schon jetzt jenseits der Belastungsgrenze. Daher rufen wir alle Ungeimpften dringend auf: Lassen Sie sich jetzt impfen! Sie schützen damit nicht nur sich selbst vor Erkrankung, sondern auch ihre Mitmenschen vor Infektion. Nur mit einer hohen Impfquote können wir die pandemische Situation in Deutschland beherrschen.

Gemeinsame Erklärung 19.11.2021

Alle Kräfte für Impfkampagne mobilisieren

In immer mehr Regionen Deutschlands sehen sich die Krankenhäuser einer stark wachsenden Zahl schwerkranker COVID-Patienten gegenüber. Die Folge ist, dass die Regelversorgung anderer Patientinnen und Patienten immer stärker zurückgeführt wird und Patientinnen und Patienten auch überregional verlegt werden müssen. Dabei ist zu konstatieren, dass neben der deutlich überwiegenden Zahl der Ungeimpften auch immer mehr, vor allem ältere, geimpfte Personen in die Krankenhäuser eingeliefert werden, deren Impfschutz zum Teil schon deutlich länger als sechs Monate zurückliegt.

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens am morgigen Donnerstag einen klaren Fahrplan für Millionen Erst-, Zweit- und Drittimpfungen in diesem Herbst und Winter gefordert. Voraussetzung für die Beschleunigung der Impfkampagne sei es, „dass Bund und Länder jetzt geeignete Rahmenbedingungen für eine gleichermaßen sichere, unbürokratische und barrierearme Impfkampagne schaffen“, heißt es in einem Schreiben von Reinhardt an die 16 Länderchefs, das Kanzleramt und den Bundesgesundheitsminister.

Vom ersten Tag ihrer Tätigkeit an übernehmen Ärztinnen und Ärzte Verantwortung für die Behandlung ihrer Patientinnen und Patienten. „Um handlungssicher in diese Verantwortung und die ärztliche Rolle hineinzuwachsen, ist die Führung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen von besonderer Bedeutung. Zugleich brauchen junge Ärztinnen und Ärzte selbst Führungskompetenzen, um die Zusammenarbeit im interprofessionellen Behandlungsteam souverän gestalten zu können.“ Dies betonte Dr. Ellen Lundershausen, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, zur Eröffnung der Veranstaltung „In Führung gehen – Herausforderungen für junge Ärztinnen und Ärzte“.

Berlin - Im Rahmen der Verleihung des Europäischen Bürgerpreises am 9. November 2021 wurde dem Gesundheitspersonal für den unermüdlichen Einsatz während der Coronapandemie gedankt. Stellvertretend für die Ärztinnen und Ärzte Europas wurde der Ständige Ausschuss der Europäischen Ärzte (CPME) gewürdigt, für die Pflegekräfte erhielt die European Federation of Nurses Associations (EFN) die Auszeichnung. Aus der Hand der Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments, Dita Charanzová, nahm der Präsident des CPME, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, eine entsprechende Urkunde entgegen. In seiner Dankesrede hob Montgomery die innerärztliche Solidarität hervor. Angesichts der großen...

Krankenhausträger, Ärzteschaft, Pflegende und Medizinische Fachangestellte sehen die rasante Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland mit großer Sorge. Die mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorgesehenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind richtig und notwendig, sie reichen aber nicht aus, um der drohenden Überlastung des Gesundheitswesens entgegenzuwirken. Weitergehende Sofortmaßnahmen von Bund und Ländern sind dringend erforderlich.

Die immer noch unbefriedigend umgesetzte Mutterschutzgesetzgebung ist das Thema einer gemeinsamen Erklärung des Deutschen Ärztinnenbundes, des Deutschen Hebammenverbands, des Deutschen Pflegerats, und der Bundesärztekammer. In einem Brief an die beteiligten Verhandlungsführenden für die geplante Koalition wenden sich diese Organisationen an die Politik. Sie wollen erneut auf die Probleme aufmerksam machen, die seit dem Inkrafttreten des novellierten Mutterschutzgesetzes 2018 bestehen – und seither schwangere, stillende und jüngst entbundene Frauen an ihrem Arbeitsplatz im Gesundheitswesen in ihrer Berufsausübung behindern und ihre Karrierechancen mindern.

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat eine schnelle Rückkehr zu kostenlosen Corona-Schnelltests gefordert. Das Ende der Kostenübernahme für sogenannte Bürgertests habe nicht dazu geführt, Impfunwillige zu einer Impfung zu motivieren. „Gerade in der kalten Jahreszeit mit vielen Freizeitaktivitäten in Innenräumen brauchen wir wieder niedrigschwellige, kostenlose Testangebote, um die Weiterverbreitung des Virus zu bremsen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (08.11.2021). Die Neuregelung müsse jetzt schnell kommen, möglichst noch mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes Mitte November.

„In Führung gehen – Herausforderungen für junge Ärztinnen und Ärzte“

Online-Veranstaltung am 12. November 2021, 14:00 - 17:00 Uhr

125. Deutscher Ärztetag

Am 1. und 2. November 2021 fand der
125. Deutsche Ärztetag als Hybrid-Veranstaltung in Berlin statt.

Für Journalisten: Online-Pressezentrum

Eröffnungsrede von Dr. Klaus Reinhardt

Beschlussprotokoll des 125. Deutschen Ärztetages, Berlin, 01. bis 02.11.2021

 

Dokumentation der Weiterbildung im elektronischen Logbuch

Artikel im DÄ zum eLogbuch
Deutsches Ärzteblatt | Jg. 118 | Heft 43 | 29. Oktober 2021

Erklärvideo zum eLogbuch auf Youtube

Interviews mit Prof. Dr. Henrik Herrmann und
Dr. Johannes Albert Gehle

Sprechende Medizin - Der Podcast mit
BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt

 

Broschüre: Informationen zu HIV für die medizinische Praxis

Deklaration von Genf

Deklaration von Genf [PDF]

Berlin - Arztpraxen dürfen nicht zu Spekulationsobjekten von fachfremden Finanzinvestoren werden. Darauf hat der 125. Deutsche Ärztetag in seiner Generalaussprache zur Gesundheits- und Sozialpolitik gedrängt. Hintergrund sind die sich häufenden Übernahmen von Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen durch sogenannte Private-Equity-Gesellschaften. Aufgrund der vorwiegend renditeorientierten Motivation dieser Fremdinvestoren besteht die Gefahr, dass medizinische Entscheidungen zugunsten einer kommerziell motivierten Leistungserbringung beeinflusst werden. Zu befürchten ist außerdem eine Konzentration von investorenbetriebenen medizinischen Einrichtungen, vor allem in...

Berlin - Der 125. Deutsche Ärztetag hat bei seinen Beratungen am 1. und 2. November 2021 eine Reihe von gesundheits-, sozial- und berufspolitischen Beschlüssen gefasst:   Attraktive Rahmenbedingungen für Ärztinnen und Ärzte im ÖGD Der 125. Deutsche Ärztetag hat an die kommunalpolitischen Verantwortungsträger und Tarifpartner appelliert, im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) für Ärztinnen und Ärzte vergleichbar attraktive tarifliche Arbeitsbedingungen zu schaffen, wie sie in anderen Tätigkeitsfeldern ärztlicher Berufsausübung gegeben sind. Ärztliche Kompetenz und individualmedizinische Erfahrung von Ärztinnen und Ärzten müssten über alle einschlägigen fachärztlichen Bereiche...

Berlin – Der 125. Deutsche Ärztetag hat vor den möglichen Risiken einer Cannabis-Legalisierung gewarnt. Erfahrungen aus anderen Ländern deuteten auf einen erhöhten Konsum, mehr cannabisbedingte Notaufnahmen und einen steigenden psychiatrischen Behandlungsbedarf hin. Auch seien nach einer Freigabe mehr Suizide und tödliche Verkehrsunfälle zu erwarten. Dagegen gelinge es nur bedingt, den Schwarzmarkt auszutrocknen. Das zeige der Blick nach Kanada, wo Erwachsene seit 2018 Cannabis in lizensierten Shops kaufen können. Trotzdem deckten die Konsumenten etwa 35 Prozent ihres Bedarfs weiterhin über illegale Quellen. Insbesondere jüngere Konsumentengruppen wichen auf günstigere...

Berlin – Der 125. Deutsche Ärztetag hat die Pläne der Europäischen Kommission für eine sogenannte E-Evidenzverordnung scharf kritisiert. Durch die E-Evidence-Verordnung soll die Herausgabe von elektronisch gespeicherten Daten an Ermittlungsbehörden anderer EU-Staaten erleichtert werden. Aus Sicht der Ärzteschaft gefährdet das Vorhaben das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Ärztinnen und Ärzten und ihren Patientinnen und Patienten. Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hatte bereits in seiner Eröffnungsrede des Deutschen Ärztetages gewarnt, dass sich Behörden anderer EU-Länder Zugriff auf die von Ärztinnen und Ärzten dokumentierten Patientendaten verschaffen könnten,...

Deutschland braucht eine nationale Strategie für eine klimafreundliche Gesundheitsversorgung. Der dafür notwendige Investitionsbedarf, etwa für den Bau klimaneutraler Krankenhäuser sowie für die Nutzung klimaneutral gewonnener Energie im Gesundheitsbereich, muss in dieser Strategie zwingend berücksichtigt sein. Das forderte der 125. Deutsche Ärztetag im Rahmen seiner Beratungen zum Thema „Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“. Die Abgeordneten forderten die Bundesländer auf, Sonderfonds zu schaffen, aus denen Kliniken finanzielle Unterstützung für den Bau klimaschonender Infrastruktur erhalten.

Digitale Anwendungen müssen praxistauglich sein und einen tatsächlichen Nutzen für die Versorgung der Patientinnen und Patienten nachweisen. Der 125. Deutsche Ärztetag hat deshalb intensive und flächendeckende Testphasen mit einer Dauer von mindestens zwölf Monaten gefordert, bevor Anwendungen der Telematikinfrastruktur in den Praxisalltag eingeführt werden.

Deutsches Ärzteblatt

www.aerzteblatt.de

Arzneimittelkommission
der deutschen Ärzteschaft
www.akdae.de

Ärztliches Zentrum für
Qualität in der Medizin
www.aezq.de