Berlin – Die ordentlichen Mitglieder der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 07.12.2018 in Berlin ihren Vorstand gewählt. Vorsitzender ist der Berliner Internist, Hämatologe und Onkologe Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, der seit 2007 dieses Amt innehat. Als sein Stellvertreter wurde der Facharzt für Allgemeinmedizin Prof. Dr. Wilhelm Niebling (Titisee-Neustadt) gewählt. Weitere Mitglieder des Vorstands der AkdÄ sind der Gastroenterologe Prof. Dr. Daniel Grandt (Saarbrücken), der Klinische Pharmakologe Prof. Dr. Bernd Mühlbauer (Bremen) und Frau PD Dr. Martina Pitzer, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (Eltville), die ebenfalls bereits dem bisherigen Vorstand angehört hatten. Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Dr. Max Kaplan, überbrachte die Glückwünsche des Vorstands der Bundesärztekammer und würdigte die Arbeit des Vorstands...
Berlin - Die für die Prüfung der Transplantationszentren in Deutschland zuständigen Kontrollgremien von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband haben bei der Vorstellung ihres Jahresberichtes 2017/2018 eine positive Bilanz ihrer Arbeit gezogen. „In den Transplantationszentren hat in den vergangenen Jahren ein wahrer Struktur- und Kulturwandel stattgefunden“, sagte der Vorsitzende der Überwachungskommission, Prof. Dr. med. habil. Dr. h. c. Hans Lippert. Ursächlich für diese positive Entwicklung sei nicht nur, dass jedes Zentrum bei Richtlinienverstößen mit Aufdeckung und gegebenenfalls dienstrechtlichen und/oder strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müsse. Vielmehr trügen die bundesweiten Prüfungen auch zur Fehlerprävention bei. „Mitunter kommt es aus bloßer Unkenntnis oder aufgrund von Missverständnissen zu ungewollten Richtlinienverstößen. Deshalb ist es uns so wichtig, im ständigen...
Patienteninformation 06.12.2018

Was tun bei Blasenentzündung?

Berlin - Viele Frauen wissen, wie unangenehm eine Blasenentzündung sein kann. Häufig kommt der Harndrang sehr schnell. Der Gang zur Toilette kann zur Qual werden: Beim Wasserlassen tröpfelt es nur. Es kann brennen, stechen oder schmerzen. Wie eine Blasenentzündung entsteht, wie sie festgestellt und behandelt werden kann, darüber informiert ein neues Informationsblatt vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Zusätzlich enthält die Information viele praktische Tipps, was die Betroffene selbst tun kann. Arztpraxen und Kliniken können das Blatt kostenlos ausdrucken, an Patientinnen weitergeben oder auslegen. Das neue Informationsblatt ist in der Reihe „Kurzinformationen für Patienten“ erschienen. Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK) hat das ÄZQ bislang zu über 80 Themen qualitätsgesicherte Informationen erstellt. Sie informieren auf zwei Seiten über...
Berlin - Lebensmittel-Fertigprodukte mit weniger zugesetztem Zucker, Fetten und Salz sind das Ziel der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie, die das Bundesernährungsministerium (BMEL) derzeit erarbeitet. Sie soll gemeinsam mit dem Lebensmittelhandwerk, der Lebensmittelwirtschaft und dem Lebensmitteleinzelhandel sowie Verbraucherorganisationen und der Wissenschaft erarbeitet und auf freiwilliger Basis über Prozess- und Zielvereinbarungen umgesetzt werden. Die vereinbarten Ziele sollen vor allem durch eine Reformulierung der Rezepturen für Lebensmittel-Fertigprodukte, durch begleitende Forschungsaktivitäten und durch Aktivitäten zur Aufklärung der Bevölkerung und der Weiterbildung der Berufsgruppen in der Lebensmittelwirtschaft erreicht werden. Die Bundesärztekammer (BÄK) kritisiert, dass der vorliegende Entwurf für eine Reduktionsstrategie keine validen Ausgangsdaten aufführt, aus denen sich Zielmargen für...
Berlin – „Auch wenn die Zahl der HIV-Neuinfektionen sinkt, dürfen wir bei der Aufklärung und Prävention nicht nachlassen“, erklärte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember. Maßnahmen wie die Zulassung von HIV-Selbsttests seien daher „richtig und wichtig“, sagte Montgomery. Allerdings böten solche Selbsttests lediglich eine erste Orientierung. „Die Testergebnisse sind für Laien schwer zu interpretieren und zudem nicht zu 100 Prozent zuverlässig. Gerade bei einem Positiv-Test ist es daher ratsam, sich an einen Arzt zu wenden und das Ergebnis im Labor überprüfen zu lassen.“ Der BÄK-Präsident wies in diesem Zusammenhang auf die nach wie vor bestehenden Ängste und Vorurteile im Zusammenhang mit HIV/AIDS hin: „Obwohl die Diagnose HIV-positiv längst kein Todesurteil mehr ist, haftet ihr noch immer ein Stigma an.“ Die Angst vor Diskriminierung...
Berlin - Die Bundesärztekammer hat davor gewarnt, mit einer gesetzlichen Regelung von Finanzierungsfragen der Reproduktionsmedizin den zweiten Schritt vor dem ersten zu gehen. Statt über Detailfragen in diesem Bereich zu diskutierten, sei eine umfassende rechtliche Regelung notwendig. Dies bekräftigte die Bundesärztekammer in einer schriftlichen Stellungnahme zu einem Gesetzentwurf der Bundestagsfraktionen von Bündnis90/Die Grünen sowie einem Antrag der Linksfraktion zur Kostenübernahme für Maßnahmen der künstlichen Befruchtung. „Der Gesetzgeber muss zunächst die das menschliche Leben elementar berührenden Fragen verbindlich entscheiden, bevor auf dieser Basis in einem zweiten Schritt weitere Fragen wie z. B. die Finanzierung geregelt werden können“, heißt es darin. Die BÄK warnte zudem davor, zu suggerieren, dass sich Ungleichbehandlung allein durch die Ausweitung der Finanzierungsregelung beenden ließen....
Berlin - Die gesundheitspolitischen Auswirkungen des Brexit, die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung und der Zugang zu Gesundheitsleistungen –diesen und weiteren Herausforderungen will sich Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery als neuer Präsident des Ständigen Ausschusses der Ärzte der Europäischen Union (CPME) widmen. Montgomery, der auch Präsident der Bundesärztekammer ist, wird sein Amt beim CPME zum 1. Januar 2019 antreten. Er vertritt dann die Interessen der europäischen Ärztinnen und Ärzte gegenüber der Europäischen Kommission und dem Europaparlament für die nächsten drei Jahre. In einem Interview mit der Ärztezeitung (21.11.2018) kritisierte Montgomery die wiederholten Eingriffe der EU in die nationalen Gesundheitssysteme. „Wir werden den EU-Institutionen daher ganz genau auf die Finger schauen“, kündigte Montgomery an. Der Binnenmarkt dürfe nicht als Argument missbraucht werden, um die Autonomie der...
Ökonomisierung im... 20.11.2018

Patientenversorgung unter Druck

Berlin – „Ökonomisches Handeln hat in unserem Gesundheitswesen seine Berechtigung.  Aber die Ökonomie muss den Zielen der Medizin dienen – und nicht umgekehrt.“ Das sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, zur Eröffnung der Tagung „BÄK im Dialog - Patientenversorgung unter Druck“ am vergangenen Samstag in Berlin. Vertreter aus Klinik und Praxis sowie aus Wissenschaft, Wirtschaft und Selbstverwaltung diskutierten Dimension und Folgen der Kommerzialisierung im deutschen Gesundheitswesen sowie den Umgang mit ihr. „Eine qualitativ hochwertige Versorgung in Stadt und Land bedingt, dass Monopole vermieden und der freiberufliche Charakter der ärztlichen Tätigkeit sowie die Wahlfreiheit der Patienten erhalten werden“, sagte Montgomery mit Blick auf Übernahmen von Gesundheitseinrichtungen durch sogenannte Private-Equity-Gesellschaften. „Wir brauchen Regelungen, mit denen die Größe von...
Berlin - Heute findet zum 19. Mal der Deutsche Lebertag statt. Diesmal steht der Jahrestag unter dem Motto „Ist Ihre Leber gesund?“. Es gibt annähernd 100 verschiedene Lebererkrankungen. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass allein in Deutschland mindestens fünf Millionen Menschen betroffen sind. Die Ursachen für Lebererkrankungen sind vielfältig: Häufigste Ursache für eine Leberentzündung ist die Fettleber durch Übergewicht, Diabetes mellitus oder Alkohol. Viele der unterschiedlichen Lebererkrankungen sind im frühen Stadium gut behandelbar. Doch eine Therapie ist nur möglich, wenn eine Lebererkrankung auch diagnostiziert wird. „Hier ist wiederum Prävention enorm wichtig“, sagt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Sucht und Drogen der Bundesärztekammer. „Viele Leberkrankheiten sind im Frühstadium gut behandelbar. Wer seine Leberwerte kennt, kann schwerwiegende Krankheiten vermeiden.“ Ein großes Problem stellt der...
Berlin - Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärztinnen und Ärzte beschlossen. Er gab damit den Startschuss für eine vollständige  Neuausrichtung der ärztlichen Weiterbildung. Kompetenzbasiert und flexibel, Inhalte statt Zeiten – dafür steht das neue Regelwerk, auf dessen Grundlage sich künftig Ärztinnen und Ärzte in ganz Deutschland zur Fachärztin beziehungsweise zum Facharzt weiterbilden lassen können. Mit dem Beschluss hat eine Weiterbildungsreform ihren Abschluss gefunden, die im Jahr 2012 auf dem 115. Deutschen Ärztetag in Nürnberg begann. Damals erteilte der Ärztetag den Weiterbildungsgremien der Bundesärztekammer den Auftrag, eine kompetenzbasierte Weiterbildungsordnung mit dem Ziel einer hohen Weiterbildungsqualität zu entwickeln. In enger Abstimmung mit den Wissenschaftlich-Medizinischen Fachgesellschaften und mit den Berufsverbänden...

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